Einraumbeutler 2020

16.04.2022, Blick in den Brutraum,
17:40 Uhr, Außentemp. ca. 11°, Temp. ERB 17°,
die meisten Flugbienen sind schon zu Hause

Die Bienen hängen im Brutnest durch bis auf den Beutenboden. Bei der Bienenmasse wird es wieder schwierig die Königin zu finden, im vergangen Jahr konnte ich sie leider nicht finden.
In diesem Jahr muss ich die Königin finden um das von Ralph Büchler beschriebene Bannwabenverfahren durch zu führen. Dazu habe ich 2 Absperrgitter gekauft und bereits für die ERB zurecht geschnitten.

Ich hoffe dadurch den Bienen die Ameisensäurebehandlung ersparen zu können

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05.05.2022, Schwarmgeschehen in der ERB

Bei der Durchsicht gestern wurden jede Menge offene und auch bereits verdeckelte Schwarmzellen gefunden. Leider bin ich in den nächsten Tagen nicht vor Ort und kann den Schwarm nich einfangen.

Also: Die Königin suchen, die hatte ich bereits am Ostermontag gekennzeichnet, nach dem zweiten Durchgang war sie dann im Klipp.

Von 3 Rähmchen die Bienen in einen Hobock abstoßen, den Hobock mehrfach aufstoßen und die Bienen ein wenig nass sprühen. Die Bienen in eine Mini+ fließen lassen, Rähmchen und die Futtertasche einhängen, die Königin dazu geben und ab nach Hause. Nach einer Nacht Kellerruhe habe ich heute noch Zeit die Mini+ an einen schönen Ort zu stellen und morgen gehts ab zur Wanderung.

05.05.2022 Ein schönes Plätzchen für das Auszugshäuschen mit Steg zum Garten teich wurde auch noch gefunden.

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Danke Master Tom für Deine ausgleichende Antwort und Einschätzung zum Wabenbau des Biens.
Grüße Thomas

24.06.2022, Schwarmzeit Mai -Juni 2022

Wie bereits notiert habe ich Anfang Mai den Vorschwarm vorweg genommen, eine Nacht in der Mini+ ins dunkle kühle gestellt und am folgenden Tag an den vorgesehen Platz gestellt. 2 Tage später erreichte mich im Wanderurlaub eine SMS die Königin sei wieder ausgezogen und sitze mit einem Grüppchen Begleitbienen im Kies. Also alles genauso wie es Günter Friedmann in seinem Buch „Bienengemäß Imkern“ beschreibt. (3 Tage Kellerhaft erforderlich). Mein Imkerpate hat die Kö. zurück in die Mini+ verfrachtet und dort sitzt sie immer noch. Die Volksetnwicklung in der kleinen Kiste ist eher mäßig.

In einer weiteren Mini+ habe ich eine Königinnenzelle aus der ERB die sich sehr rasant entwickelt.

Zur biotechnischen Varroabekämpfung habe ich Anfang Mai auch erstmals einen vollständig ausgebauten und verdeckelten Drohnenrahmen aus der ERB ausgeschnitten und eingeschmolzen.

Die Absperrgitter für das Einsperren der Königin im Bannwabenverfahren können erstmal wieder weggestellt werden. Die Varroabelastung ist bis dato gering bis null. Wie es weiter geht bleibt abzuwarten.

In diesem Jahr hatten wir anders als 2021 eine üppiges Honigergebnis zu verzeichnen und ich habe mir erlaubt 12 kg für meine Mitarbeit davon abzuzweigen. Es verbleiben rund 22 kg für das Volk.

Momentan hat die Winterlindenblüte begonnen, aber die vergangenen Tage waren recht trocken und vermutlich wird nicht viel Nektar kommen.

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06.08.2022, schon wieder Spätsommer

Die Winterlinde wirft schon seit Tagen die Blätter ab, der Garten den ich Ende Juni mit der Sense mähte ist immer noch braun, die ersten Tomaten werden im Freiland rot. Die Bienen haben soviel Honig eingelagert das ich 4-5 Futterwaben übrig behalte. Keinen Zuckersirup in diesem Jahr für die ERB!

Die beiden Königinnen Ableger aus der ERB haben sich gemausert und sollten durch den Winter kommen.

Die Milbenzählerei geht wieder los.

Aus den im Juni genannten Gründen, und den Reserven in der Hinterhand habe ich mich für eine Ox-Blockbehandlung entschieden. Ich bin gespannt.

Tag 0: 02.08.22, Natürlicher Milbenfall 3 V/d,
(erwartet werden: MVolk = 3 x 150= 450 V)
Start der OX-Sprühbehandlung, ich sprühe ca. 4 ml je Wabenseite, Messbecher zum Abstimmen des Sprühkopfes gibt es in der Apotheke.

Tag 4: 06.08.22, es sind 71 Varroa gefallen,nach @Katrin / Dr. Frey

M Volk = 2 x M Behandlung / 0,95 - M Behandlung (HERBST)

mit 80/20 %

M Volk= 5x71/0,95-71=303 V ???

Tag 8: 10.08.2022, es sind 21 Milben gefallen,
bedauerlicherweise wurde die Windel erst am 8.08.2022 eingelegt. Das Milben Ergebnis ist deshalb nicht räpresentativ.

Tag12: 14.08.2022, es sind 164 Milben gefallen, erstmals konnte ich auch Tochtermilben zählen,
mit 80/20 %

M Volk= 5x164/0,95-164=699 V ???

Tag16: 18.08.2022, 4 Tage nach der letzten Behandlung, es sind 197 Milben gefallen,

mit 80/20 %

M Volk= 5x197/0,95-197 ~ 840 V ???

Tag 20: 22.08.2022, 8 Tage nach der letzten Behandlung, es sind 30 Milben gefallen,

mit 80/20 %

M Volk= 5x30/0,95-30 ~ 128 V ???

Tag 24: 26.08.2022, 12 Tage nach der letzten Behandlung, es sind 21 Milben in 4 Tagen gefallen,

mit 80/20 %

M Volk= 5x21/0,95-21 ~ 90 V ???

Tag 28: 30.08.2022, 16 Tage nach der letzten Behandlung, es sind 17 Milben in 4 Tagen gefallen,

mit 80/20 %

M Volk= 5x17/0,95-17 ~ 72 V ???

Ende der Sequenz

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hast du dafür eine spezielle Flasche?

Guten Tag @Salome

ich benutze eine haushaltsübliche Sprühflasche zum besprühen von Pflanzen. Wenn ich den Sprühkopf ganz zu drehe erhalte ich bei 4 Sprühstößen 4 ml Flüssigkeit.

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aaaaah, Danke, jetzt habe ich auch den Hinweis zum Messbecher verstanden (ich hab noch nie OS gesprüht)

01.09.2022 wir befinden uns im Frühherbst, meine Winterlinde hat schon einen Großteil der Blätter abgeworfen, es mangelt an Regen.

Es sind 3 Milben in 2 Tagen gefallen.

Momentan sieht es so aus als ob ich mit der Ox-Blockbehandlung erfolgreich gewesen wäre.

Wie weiter oben zu sehen ist habe ich 4x OxS 3 % im Abstand von 4 Tagen gesprüht und der Milbe anscheinend einige Seitenhiebe verpassen können.
Lediglich die Brutwaben und die 1. Randwabe wurden zu verschiedenen Tageszeiten besprüht, (Vormittags, Mittags, Nachmittags),
von mir negativ bewertet: 4x Brutnestwaben ziehen und besprühen, bereits starke Popolisierung der Oberträger, ohne Handschuhe für Autofahrer nicht machbar, intensiver Wespenflug zu dieser Jahreszeit, Hitze, Imkerjacke und Atemmaske erforderlich,

Sicherlich hat auch das Brutverhalten der Bienen zu dem geringen Milbentotenfall beigetragen. Bereits seit Ende Juli beobachte ich vergleichsweise geringe verdeckelte Brutflächen.

Heute Morgen auffallend wenig Bienenflug, Gewicht der Kiste ca. 59 kg d.h. es dürften ca. 25 kg Honig bis zum Winter zur Verfügung stehen.

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Das Brutverhalten hat sich an Trockenheit und Trachtlosigkeit angepasst.
Seit Mitte August wird bei meinen Warre’s auch kräftig propolisiert und das Flugloch eingeengt.
Als Bienenhalter arbeitet man da teilweise gegen die Bienen.

Rolf

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Meiner Meinung nach, würde es Sinn machen, eine Bienenhaltung, bei der man (auch wenn es nur teilweise ist) gegen die Biene arbeitet, zu überdenken, und das „gegen“, mit einem „für“ tauschen.

Die Bienen „machen lassen“, ist zwar nichts gegen die Bienen…Aber! Bei Trachtlosigkeit zu füttern, und das Flugloch, rechtzeitig verkleinern, ist eine Arbeit für die Bienen.

Beim OX-sprühen, lässt sich die Störung nicht verhindern. Jedoch, sollte auch da, am Ende, diese Arbeit den Bienen zum Nutzen sein…

Lg Sulz…Der sich bemüht, die wesensgemässe Bienenhaltung zu verstehen.

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Danke Sulz!
Wir versuchen das auch alle zu verstehen.
Ich glaube nicht, dass es jemand gibt der das schon umfassend verstanden hat.
Wir sind alle auf unserem Weg - jeder auf seinem Weg.
Wichtig ist für mich, dass man offen ist, gerade auch für solche (noch) unwissenschaftlichen Dinge.

Rolf

Vielleicht, macht es sogar Sinn, sich mit (noch) unwissenschaftlichen Dingen, zu beschäftigen…Aber vielleicht, wohl eher in einem dazu passendem Thema.

Lg Sulz.

06.09.2022 es sind 18 .Milben in 5 Tagen gefallen

Wegen des gerinegen Flugbetriebes habe ich heute Morgen eine Durchsicht gemacht. Es sind noch 2 Handflächen große Brutflächen vorhanden die am kommenden Wochende auslaufen werden.

Keine Stifte in den hübschen schwarzen Waben!!!
Keine Königin gesehen.

Habe aus der Mini+ eine Brutwabe mit frischen Stiften entnommen und als Weiselprobe in die ERB eingehängt. In 3 Tagen sehen wir weiter, aber mir läuft die Zeit davon. In anderen Beuten wird schon die erste Winterbiene erbrütet.

09.09.2022, Weiselprobe entnommen

Stifte auf den Brutwaben der ERB gesichtet, Weiselprobe zurück in M+,

überflüssiger Aktionismus,

Brutpause im August wurde von „nassauer“ im imkerforum beschrieben:

(Nach Oxalsäurebehandlung keine Bruttätigkeit mehr - August - Imkerforum seit 1999))

13.09.2022, es sind 11 Milben in 4Tagen gefallen,

Gewicht ERB 56 kg,

Durchschnittstemp. Im August ~ 20.5° C, der Gartenteich hatte sich in einen Sumpf verwandelt

25.09.2022, 15°C, beginnende Efeublüte

Windel getauscht und 7 Milben nach 3 Tagen ausgezählt,
der Blick auf die Windel lässt nicht auf Brutakgtivität schlißen,s.u., im vergangenen Jahr hat die Windel ganz anders ausgesehen,s.o.
Beim Windelwechsel habe ich eine Biene mit Pollen gesehen und beim klopfen braust das Volk kurz auf, demnach sollte eine Königin vorhanden sein.
Ich kann mir nicht vorstellen, das schon Winterbienen erbrütet wurden.

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30.09.2022, Durchschnittstemp. September 13.6° C,
es sind nach 5 Tagen 22 Milben gefallen, Oxalsäure-Behandlung erforderlich?
auf der Windel sind keine Brutaktivitäten erkennbar, die ERB ist aber noch gut mit Bienen besetzt,
Futterwaben sind im Überschuss vorhanden, Trennschied sitzt an Pos 12,

beim nächsten Besuch überschüssige Futterwaben entnehmen;

03.10.2022, Polleneintrag bei 13° C,
es sind 11 Milben in 3 Tagen gefallen, davon 1 helle Varroa

07.10.2022 Milben zählen am Tag 3 nach OXS Behandlung,
es sind 113 Milben gefallen,
Varroa-Herbstformel von @Katrin
M Volk = 2 x M Behandlung / 0,95 - M Behandlung
M Volk *= 2 x 113 */ 0,95 -113 ~125 Milben