Hallo zusammen. Ich bin in der Region Bodensee in Österreich zu Hause. Letzten Samstag, Stichtag 25.07. wurden wir vom örtlichen Imkerverein aufgerufen, die Sommer-Varoabehandlung zu machen. Ich würde euch gerne um eure Meinung bitten. Bei uns ist es derzeit so, dass es seit Wochen sehr heiß ist und so wie es aussieht, auch sehr heiß bleibt. Temperaturen nie unter 30 Grad. Ich hatte es noch beschriebenen Samstag versucht, aber schon am Sonntag abgebrochen, da die Verdundstungsrate trotz minimalistischem Docht zu hoch war. Ich verwende den Nasenscheider Verdunster. Also meiner Meinung nach kann ich die Varoabehandlung nicht durchführen. !? Ich werde heute den Stöcken eine Varoaschale einschieben und mal sehen, wie hoch der Befall ist. Wenn ich Glück habe, dann so niedrig, dass ich noch nichts unternehmen muss und auf niedrigere Temperaturen warten kann. Aber Falls nicht, was mache ich dann?? Wäre bei anhaltenden hohen Temperaturen und einem Varoabefall, bei dem gehandelt werden muss, die Oxalsäure verdampfen eine Möglichkeit und Kopromiss ? Es ist sicher ein besonderer Sommer mit anhaltend hohen Temperaturen ohne Regen. Hat jemand von euch eine Idee ? Ich danke euch, schöne Grüße, Patrik
Hallo zusammen.
Ich bin in der Region Bodensee in Österreich zu Hause. Letzten Samstag, Stichtag 25.07. wurden wir vom örtlichen Imkerverein aufgerufen, die Sommer-Varroabehandlung zu machen. Ich würde euch gerne um eure Meinung bitten. Bei uns ist es derzeit so, dass es seit Wochen sehr heiß ist und so wie es aussieht, auch sehr heiß bleibt. Temperaturen nie unter 30 Grad. Ich hatte es noch am beschriebenen Samstag versucht, aber schon am Sonntag abgebrochen, da die Verdundstungsrate trotz minimalistischem Docht zu hoch war. Ich verwende den Nasenscheider Verdunster. Also meiner Meinung nach kann ich die Varroabehandlung nicht durchführen. !? Ich werde heute den Stöcken eine Varroaschale einschieben und mal sehen, wie hoch der Befall ist. Wenn ich Glück habe, dann so niedrig, dass ich noch nichts unternehmen muss und auf niedrigere Temperaturen warten kann. Aber Falls nicht, was mache ich dann?? Wäre bei anhaltenden hohen Temperaturen und einem Varroabefall, bei dem gehandelt werden muss, die Behandlung mit Oxalsäure verdampfen eine Möglichkeit und Kompromiss ? Es ist sicher ein besonderer Sommer mit anhaltend hohen Temperaturen ohne Regen. Hat jemand von euch eine Idee ? Ich danke euch, schöne Grüße, Patrik
Hallo Patrik, bei uns ist es nicht ganz so arg aber aus meiner Sicht auch zu warm für AS.
Ich habe mich jetzt dazu entschieden, dass ich die Zeit zum Auffüttern nutze. Ich hoffe, dann findet sich eine etwas kühlere Periode.
Lg Stephan
Hallo @Staldenbiene ,
die Varroalast zu erheben ist eine sehr gute Idee. Sowieso, nicht nur weil es so heiß ist. Und dann befallsorientiert behandeln - oder auch nicht.
Und das erst, wenn mal ein paar nicht so heiße Tage vorhergesagt sind. Was nützt es, wenn Du gleichzeitig Milben und Bienen verlierst
Hallo Patrick,
ich bin in Eisenstadt in der pannonischen Tiefebene zu Hause und habe die gleiche Situation.
Wie haben heuer Tageshöchsttemperaturen bis 39°C und auch sonst sind die Sommer im Burgenland oft sehr warm.
Mit den Verdunstungsraten beim Nassenheider kämpfe ich schon länger und komme damit bei unseren Witterungsbedingungen nicht zurecht.
Letztes Jahr habe ich nur mehr mit Oxalsäure bedampft und meine drei Völker haben dananch gut ausgewintert.
Auch heuer möchte ich nicht mit Ameisensäure behandeln.
Ich schaue generell ab Juli genau auf den Milbenfall und behandle tendentiell eher spät (wenn der tägliche Milbenfall schon recht hoch ist).
Solange verdeckelte Brut im Volk ist, ist die Oxalsäurebedampfung nur in Form einer Blockbehandlung wirksam. Eine Bedampfung mit Oxalsäure kann bei fast jedem Wetter durchgeführt werden. Nach meiner Beobachtung ist diese Behandlung in den meisten Fällen schonender für die Bienen als die Behandlung mit Ameisensäure und auch sehr wirksam.
Im Forum gibt es immer wieder Beiträge und Diskussionen zu diesem Thema.
Beispielsweise: Die richtige bzw. schonendste Varroabehandlung?
Obwohl meine erste Beute (eine Bienenkiste) heuer schon das zehnte Jahr durchgehend mit Bienen besetzt ist, habe ich trotzdem jeden Winter Sorge, ob auch im folgenden Frühling meine Völker wieder gut auswintern werden.
Generell möchte ich die Behandlungen reduzieren bzw. ganz davon wegkommen, dafür muss man aber bereit sein ein gewisses Risiko einzugehen.
LG. ins Ländle,
Hartmuth
….ich bedanke mich bei euch allen für eure Beiträge! Die sind für mich sehr Hilfreich und geben Sicherheit im tun und zeigen Alternativen auf. Herzlichen Dank, Patrik