Vielen lieben Dank @Steinhummel, @Linus, @Naturfreund, @enieH für die interessanten und hilfreichen Antworten!
Ich habe vorhin ein paar der Beulen angeglichen, manche weniger ausgeprägte Flächen stehen gelassen. Es ist irgendwie auch faszinierend, wie spiegelsymmetrisch die Waben an diesen Stellen teilweiße gebaut sind! An manchen Stellen waren auch zwei Waben zusammengebaut. Die Stellen habe ich getrennt, da halte ich es wie Thomas. Rähmchen ziehen finde ich schon wichtig. Ich möchte ja gerade im Vergleich zur Bienenkiste in der ERB sehen können, was im Volk passiert.
Ich hatte den Schwarm auf 5 Rähmchen einlogiert und dann an Position 2 und 6 je ein leeres Rähmchen gegeben. Die FAQs zu Thema erweitern habe ich gelesen, so richtig schlau bin ich aber noch nicht. Aktuell ist nämlich auf der letzten Wabe zum Schied auf der Innenseite Brut. Das Brutnest würde ich aber nicht mit einer Leerwabe zerteilen wollen. Ich könnte dann also an 2 und direkt am Schied erweitern… Darüber mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist…
Den Gedankenanstoß zum Thema Füttern oder nicht Füttern finde ich sehr interessant. Komischerweise empfinde ich es so, dass ich mich in der ERB mehr um die Bienen kümmern muss/sollte als in den Bienenkisten. Allein dass es möglich ist, den Baufortschritt und die Brustaktivitäten zu sehen, verleitet mich dazu häufiger nachzusehen und vermittelt irgendwie das Gefühl mehr eingreifen zu müssen (siehe dicke Waben) als in der BiKi. Dazu kommt, dass ich in den Bienenkisten bisher immer sehr starke Vorschwärme hatte, die alle den Brutraum im ersten Jahr komplett ausgebaut hatten, ich habe sogar bei zwei Schwärmen ca 5-6 kg Honig ernten können, nur mit ein-zwei Initialfütterungen. Dagegen ist der Nachschwarm in der ERB verhältnismäßig klein(1,2kg). Und das Wetter im Mai und Juni war hier in MV relativ bescheiden. Im Mai häufig Nieselregen und im Juni sehr windig. Die Stockwaagen in der Umgebung zeigen sehr unterschiedliche Verläufe, deshalb weiß ich nicht so ganz genau, wie gut die Tracht und die Flugverhältnisse waren. In Summe haben mich der relativ kleine Nachschwarm und das gefühlt schlechte Wetter dazu bewogen zu füttern - damit sie genug Wabenfläche für die Wintervorräte haben. Ich werde wahrscheinlich auch weiterhin situationsabhängig weiter füttern.
Also nochmal vielen Dank für die Erklärungen! Das war sehr hilfreich!
LG Jette
