Das Magazin Ökotest hat dies im Artikel zum aktuellen Honigtest (Quelle siehe unten) kurz beschrieben. Grundsätzlich scheint es schon mal nicht so einfach zu sein:
Fälschungen im Honig nachzuweisen, ist nicht einfach. Schließlich besteht Honig selbst zu knapp drei Vierteln aus den Einfachzuckern Glukose und Fruktose, die auch im Zuckersirup drin sind. Zwischen Fälschern und Laboren ist es ein Spiel wie zwischen Katz und Maus.
Die Labore entwickeln ständig neue Analysemethoden, um den Fälschern auf die Spur zu kommen. Und die Fälscher finden neue Tricks, diese zu umgehen. Wir haben das große Besteck herausgeholt und die wichtigsten und aktuellsten Methoden zur Authentizitätsprüfung anwenden lassen.
Angeschlagen hat eine relativ neue Methode, mit der das beauftragte Labor in den besagten Produkten sogenannte Sirupmarker nachweisen konnte: Das sind Verbindungen, die nur in Sirup vorkommen, nicht aber in Honig.
(Quelle: Ökotest 11/2022 Honig im Test: Dreck und Pestizide in bekannten Marken)
Für uns Laien also leider eher weniger unterscheidbar.