Neue Schwarmbörse & Kosten

Ich finde die neue Schwarmbörse richtig gut und sieht super aus! Das Eingrenzen auf Imker, welche sich mit wesensgemäßer Bienenhaltung identifizieren finde ich richtig. Auch soll so die neue Plattform weniger dem Handel dienen, wie im Einleitungstext beschrieben. Super!
Aber ist es dann nicht ein wenig widersprüchlich dennoch 100 Euro als Preis für einen Schwarm bieten/verlangen zu können? Ist das nicht zu viel? Ein Volk mit starkem Schwarmtrieb kann so doch durchaus ein gutes Geschäft generieren. Viele Neueinsteiger haben „Angst“ in der ersten Saison keinen Schwarm abzubekommen und bieten daher den Höchstbetrag… Sollte man das nicht weiter eindämmen und maximal 50 Euro verlangen können? Eventuell sogar nur einen fixen Unkostenbeitrag von z.B. 25 Euro? Mich würde dazu gerne eure Meinung interessieren. VG!

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Nun ja, einmal pro Jahr einhundert Euro ist jetzt kein funktionierendes Geschäftsmodel :wink: Schon den ersten Nachschwarm wird man nicht mehr für’n Hunni verkloppen können …
Von daher denke ich, dass 100 € wohl die Ausnahme sein werden, das war ja vorher auch schon so. Auf 25 € deckeln fände ich auch nicht gut, da die Schwärme unterschiedlich sind und der Aufwand eigentlich auch.
Und 100 € für einen großen, ordentlichen Vorschwarm finde ich noch voll im Rahmen. Wenn einer einen mickrigen Nachschwarm für hundert Tacken an einen unbedarften Neuling verkauft, ist das ziemlich ar…ig, aber so schätze ich diese Community nicht ein :wink:
Gerade durch verschiedene Preise kann ein Neuling ja den Wert einschätzen lernen, was bei einer festen Aufwandsentschädigung nicht der Fall wäre. Du bezahlst 25 € und kannst Glück haben oder auch nicht … wäre auch komisch …
(wobei ich sagen muss, ich bin absoluter Antikapitalist und es fühlt sich komisch an das zu schreiben :open_mouth: )

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Ich fände es gut, wenn für bestimmte Schwarmarten Preise festgelegt werden würden. Das hilft auch dem evtl. noch unerfahrenen Verkäufer einzuschätzen, was ein angemessener Preis für seinen Schwarm ist.

z.b.:
100 € Vorschwarm min 2 kg
50 € Nachschwarm min 1 kg
25 € kleiner Nachschwarm unter 1 kg

Die Werte oben sind nur Beispiele und dienen der Veranschaulichung. Evtl. wäre es sinnvoll, die Grenzen anders festzulegen.

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Dafür würden m. E. auch Beispiele reichen – festgelegte Preise braucht es imo dafür nicht :man_shrugging:
und diese Beispiele entstehen ja, wenn das Ding erstmal läuft. Zur Not kann man ja auch hier nochmal fragen oder sich umhören …

Grundsätzlich scheinen € 100 erstmal richtig viel Geld zu sein. Da bin ich bei Dir.

Auf der anderen Seite kann ein höherer Preis auch eine gewisse Steuerungswirkung entfalten. Ich kann mir vorstellen, dass mit einem teueren Schwarm vielleicht besser und sorgfältiger umgegangen wird, als wenn er wenig bis gar nichts gekostet hat, denn bei einem Misserfolg hätte man ja quasi auch nichts verloren und man holt sich einfach den nächsten „billigen“ Schwarm. Soweit die Theorie. :wink:

Die Community nicht, nein. Aber letztes Jahr ist es mir passiert, dass mir jemand über die Schwarmbörse einen offensichtlichen Kunstschwarm für € 75 andrehen wollte! Ich habe das zum Glück gleich erkannt, aber ich befürchte, dass andere darauf reinfallen könnten und sich wundern, wie sich ihr „Naturschwarm“ so entwickelt. Man sollte im Hinterkopf behalten, dass da draußen auch weniger Wohlmeinende unterwegs sind, die womöglich einfach per Klick behaupten, wesensgemäß unterwegs zu sein.

Das mit den Gewichten halte ich in der Praxis für schwierig. Bei meinen beiden eigenen Erfahrungen letztes Jahr habe ich die 2 Schwärme unterschiedlich erhalten. Die Gewichte kannst Du in der Situation auch nicht wirklich nachprüfen! Bei meinem ersten Schwarm war das Gewicht unbekannt und bei meinem zweiten Schwarm hieß es vorher am Telefon:

„großer Naturschwarm, 3 bis 3,5 Kilogramm; auf dem Feld eingefangen“

Das muss man dann alles glauben! Ich erhielt den Schwarm schließlich in einem perforierten Hobbock. Den hatte ich zuhause zunächst mit Schwarm und dann einen Tag später (nach dem Einlogieren) leer gewogen. Differenz: 2,8 kg. Stimmte die ursprüngliche Gewichtsangabe jetzt? Ich hatte und habe das Gefühl, das - vor allem letztes Jahr als Anfänger mit der entsprechenden Aufregung - nicht beurteilen zu können.

Nur interessehalber: Wie hast du das bemerkt?

  1. Glaube ich, dass es jetzt schon nicht mehr so einfach ist. Das war ja ein Grund für die Umstellung
  2. Würde ein Festpreis ja nicht vor Schummeleien wie diesen schützen :wink:

Wenn man vom angegeben Wert 20% Imkerlatein abzieht, halte ich das schon für nicht schlecht geschätzt :wink::rofl:

BTW: Mein erster Schwarm war auch ein Kunstschwarm („3 Pfund hat der bestimmt“ – ungewogen) mit Ansage – das Volk lebt immer noch und scheint mir bisher sehr stabil (ohne den Tag vorm Abend loben zu wollen). Das einzige Auffällige ist, dass sie viele und das ganze Jahr Drohnen haben. Das kann aber auch vom Namen Cupido kommen … :stuck_out_tongue_winking_eye:

Auf mein Nachfragen hin konnte der Typ keine klaren Angaben machen, wo er den Schwarm eingefangen hatte. Wegen meines unguten Bauchgefühls habe ich den „Schwarmfänger“ abgewimmelt. Daraufhin habe ich das gleich meinem Imkerpaten geschildert. Zu meiner Überraschung kannte er den Herrn bereits und bestätigte mir, dass er mit dem Typ auch schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht hatte und dass ich alles richtig gemacht hätte. :+1:t2:

… aber nicht unmöglich… :wink:

Ja, das ist richtig. Mir ging es auch nur um die (hoffentlich höhere) Wertschätzung des Empfängers gegenüber seinem Schwarm!

:rofl: Haha, wie die Angler mit ihren Fischen…! :rofl:

Wenn ich hier manchmal höre, wie die Imker übereinander reden :scream::roll_eyes: Muss für deinen Imkerpaten natürlich nichts heißen.
Wenn’s ein großer Schwarm mit junger Königin ist, muss 75€ gar nicht zu viel sein, aber beschupsen ist natürlich nicht in Ordnung …

Bevor wir zum Thema zurückkehren… :wink:

Die Wortwahl ist von mir. Die Begebenheit ist ziemlich genau 11 Monate her und der damalige Wortlaut ist mir nicht mehr präsent. Aber: Nach meinem Verständnis ist die Schwarmbörse heute wie vor einem Jahr als Mellifera-Initiative zur Vermittlung von Natur(!)schwärmen gedacht. Es entsetzt mich auch heute nach fast einem Jahr noch, dass es Zeitgenossen gibt, die diese Plattform zur Kundenakquise für ihre Kunstprodukte missbrauchen und ahnunglose (Neu-) Imker wie mich damit über den Leisten ziehen wollen. Da fällt es mir schwer, auch noch wertschätzend zu formulieren.

Doch! Wenn ich über die Schwarmbörse gehe, dann will ich doch einen Naturschwarm und nichts anderes.

Da sind wir wieder einer Meinung! :slight_smile:

Neben Gewicht und Art des Schwarm sollte man auch den Aufwand beim Einfangen nicht ganz ausser Acht lassen.
Der Vorschwarm (3 kg) im letzten Jahr musste in 2-3 Std. Arbeit aus einem hohen Baum geholt werden.
Der Nachschwarm saß auf Augenhöhe im Busch und konnte in 2 Min. einfach abgeschnitten und eingetütet werden.
Den habe ich gerne für 20 € abgegeben, für den ersten musste ich länger verhandeln, bis ich mehr bekam. Der Aufwand kann vom Anfänger ja auch nicht abgeschätzt werden.

Zukünftig lasse ich die Schwärme im Baum. Dann kann der Käufer entscheiden, ob er ihn für 20 € selber einsammeln will, oder mir 75 oder 100 € für meine Mühe zu geben bereit ist.

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Ich finde bis 75 Euro für einen Schwarm ok. Mit 100 Euro würde ich mich schwer tun, da ja meistens das Alter der Königin nicht bekannt ist.
Da müsste es schon ein Schwarm eines mir bekannten Imkers sein, dem ich vertraue und der mir garantiert, dass die Königin nicht zu alt ist.

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Da sind wir definitiv auch einer Meinung! Ich bin nur bei Dingen vorsichtig, wenn von jemanden etwas über einen dritten oder vierten behauptet wird :wink:

Dann wäre auch ein € zu viel, weil beschubst … Ich meinte, wenn es sich klar um einen Kunstschwarm handelt, wäre der Preis unter Umständen in Ordnung. Man muss aber selber entscheiden, ob man einen Kunstschwarm will … das ist klar :wink:

Definitiv … schrieb ich ja schon oben :wink:

Hallo Zusammen,

ein 1,5kg Kunstschwarm kostet üblicherweise 150€ beim Berufsimker. Warum sollte ein Naturschwarm eigentlich weniger kosten? Er hat einen viel stärkeren Bautrieb!

Ich verkaufe meine Naturschwärme derzeit für 100€ und werde die reißend los. Ich bin am überlegen zukünftig mehr zu nehmen.

Ein starker Schwarm Ende April/Anfang Mai baut hier in der Innenstadt eine Bienenkiste komplett aus, bringt mir also circa 15kg Honig. Die behalte ich immer selbst, ich verkaufe erst ab Mitte Mai.

Die alte Schwarmbörse hat hier in Leipzig nicht gut funktioniert. Die meisten Einträge waren nicht aktuell. Mal sehen ob das mit der neuen besser wird.

Die Beschränkung auf wesensgemäße Imker schränkt das Angebot stark ein: bisher haben auch konventionelle Imker ihre ungewollten Schwärme anbieten können - die fehlen jetzt. Wird sich dann auf den Imkermarkt im Imkerforum und auf eBay Kleinanzeigen verlagern. Schade.

Martin

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Hallo,

das mit dem Preis kommt auf die Sichtweise an und wer den Schwarm abgibt.

Ein Erwerbsimker oder Hobbyimker dem der Honig- oder finanzielle Ertrag wichtig ist und seinen Aufwand rechnet muss sicher eine andere Preisvorstellung haben als ein wesensgemässer Idealist mit 3 Völkern.

Da ist es ähnlich wie mit dem Honigpreis.

Wenn ich sehe und höre dass Imkerkollegen ihren Honig für weniger abgeben als ein Glas Langnase im Einzelhandel kostet dann ist das nicht nur dumm sondern auch unfair.
In erster Linie unfair gegenüber allen die vom Honigverkauf leben müssen und denen dann die Preise von solchen Experten kaputt gemacht werden.
Zum anderen auch wegen der Wertigkeit.
Ein ordentlich erzeugter Honig ist ein Premiumprodukt das auch einen Premiumpreis haben darf.
Lieber verschenke ich an gute Kunden Mal ab und zu ein Glas, aber der Preis darf kein Dumpingpreis sein.

Und bei den Schwärmen ist es meiner Meinung nach ähnlich.
Ein Schwarmvolk wird in der Regel weniger Honig abwerfen als ein Bien bei dem das verhindert wird. Daher und weil das Einfangen mühsam ist (und auch mal ein Schwarm abhaut) wird der Schwarm in der konventionellen Imkerei verhindert oder es wird zumindest versucht :slight_smile:

D.h. also dass der konventionelle entweder kein Interesse daran hat oder er sich seinen finanziellen Nachteil über den Schwarmpreis wieder ausgleichen lässt.

Ich habe auch schon Schwärme verschenkt wenn ich gemerkt habe, dass ein vernünftiger und gut vorbereiteter Jungimker vor mir steht der lern-und wissbegierig ist.

Aber generell darf ein Schwarm einen angemessenen Preis haben.
Auch da geht es wie beim Honig um Wertigkeit.
Für ein Magazinvolk auf 10 Waben Zander o.ä. werden ja jetzt im Frühling auch 130 bis 150 Euro bezahlt.
Warum soll ein Vorschwarm im Mai mit über 3kg und ein- oder zweijähriger Königin dann nicht 100 Euro kosten dürfen?

Wie sagt man so schön:
Was nix koscht isch nix…

Gruß Andreas

P.S:

Sicher nicht ganz, aber die Schwarmbienen haben volle Honigmägen und nach einem oder zwei Tagen in der Box st davon sicher was verzehrt worden.

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Ich habe hier ausschließlich Angebote aus über 300km Entfernung angeboten bekommen, obwohl nur 75km oder so angegeben war … wir werden sehen …
Aber hier ist auch ein ziemliches Mellifera-Netzwerk-Loch …

Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Ein Preis entsteht, wenn sich Käufer und Verkäufer über den Wert einer Ware einig sind. Warum sollte man da von unbeteiligter, dritter Seite einschreiten und irgend etwas vorschreiben? Wenn ein Käufer einen Preis bezahlt, ist die Ware ihm das wert. Und wenn ein Verkäufer zu diesem Preis verkauft, ist die Ware ihm das wert. Das sollte man schon den beteiligten Personen überlassen.

Gruß
Heiner

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Natürlich kommt es in erster Linie auf die „Ware“, den Schwarm an.
Das Zünglein an der Waage ist aber immer der Mensch (Verkäufer und Käufer).
Ehrlich, anständig und auch wesensgemäß …

Rolf

100 Euro für einen Schwarm finde ich ehrlich gesagt ein wenig knapp bemessen. Gerade wenn’s ein Naturschwarm ist, denn jemand aus dem Baum geholt hat. Das vermittelt meiner Meinung nach ein falsches Bild.

Ein Bienenschwarm ist ein Lebewesen das entsprechend geachtet werden muss und dessen Pflege auch mehr Verantwortung bedeutet als ein übliches Haustier. Immerhin fliegen die ja durch den ‚nachbarlichen‘ Luftraum.

Die Melliferabehausungen kosten 300 Euro und mehr. Aber die Bewohner werden für 25 Euro verkauft? Das passt irgendwie nicht.

Abgesehen davon: Die Landwirte und auch die Imker haben immer das Problem, dass es für ihre Produkte immer weniger Geld gibt. Wenn man das mal überspitzt formuliert: Der umweltfreundlichste Landwirt kommt nicht um Glyphosat rum, wenn er als Biolandwirt seine Familie nicht ernähren kann. Wenn wir dann auch noch sagen: Ein Schwarm der aus einer Bienenhaltung kommt, die wir fördern wollen ist mit 100 Euro zu teuer, wozu führt dass dann? Richtig, dass die Masse der Imker halt nicht wesensgemäß imkert.

Mir geht’s auch immer so, dass ich mir schwer tue für meinen Honig mehr zu verlangen, als der Supermarkt. Weil, man kennt den Käufer ja oftmals persönlich und will dem jetzt nicht die Kohle abknüpfen und überhaupt. Aber ehrlich gesagt ist das kontraproduktiv. Vor kurzem ging das Thema mal durch ein anderes Imkerforum: Es gibt 2 neue Honiggläser im Supermarkt: Liebee und Glück Honig. 8 Euro und mehr pro 500g Glas (wird aber nur in 250/270g-Gebinden verkauft). Honig bei der einen Marke irgendwo aus Osteuropa, bei den anderen wieder das typische ‚Aus EU und Nicht-EU‘-Ländern.

Marketing und Aufmachung der Gläser erwecken den Eindruck: Jung, Hipp, damit nachhaltig, Bienenfreundlich, etc. Dabei ist es das gleiche Zeug das man auch in der Quetschflasche vom großen L kaufen kann.

Der wesengemäße Imker verkauft den Honig oftmals für 5 Euro das 500g Glas - weils so ne schöne runde Summe ist.

Das ist doch eine verkehrte Welt, wenn das Billigprodukt mehr kostet als das gute Zeug?

Um mal das Pferde von hinten auf zu ziehen. Angenommen ein Naturschwarm würde mindestens 300 Euro kosten. Gäb’s dann nicht auch viel mehr Imker die sich das mit dem Zellen brechen nicht vielleicht nochmal überlegen würden?

(Klar schwarze Schafe gäb’s auch, aber die gibt’s jetzt auch schon. Die kaufen Schwärme in Italien und verkloppen die für 150Euro und mehr.)

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:+1:t2:

Das kenne ich aber als Freiberufler grundsätzlich auch: Mach mal Freundschaftspreis! Ne, Zahl mal Freundschaftspreis – ein Preis, der die Arbeit deines Freundes respektiert! Ist hier ja das gleiche: Freunde sollten wissen, warum der Honig besser ist …

Zurück zum Schwarmthema: Wir sehen ja schon, wie unterschiedlich die Sichtweisen sind – so kann das mit Festpreis nichts werden :wink:

Den unbeteiligten Dritten gibt es hier nicht – Mellifera als Plattformbetreiber hat Hausrecht und damit Verantwortung :wink:

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Ich weiß aus dem Feedback vieler Jahre, dass die Grenze von hundert Euro den einen zu viel, den anderen zu wenig ist.
Die Schwarmbörse hat eine nicht-kommerzielle Ausrichtung. Wir wollen nicht, dass darüber Bienenschwärme „verkauft“, sondern „weitergegeben“ werden - zwischen wesensgemäßen Freizeitimkern. Preise von hundert Euro pro Kilo sind im kommerziellen Bereich absolut üblich und mittlerweile vermutlich eher günstig.
Das Geld ist daher auch eher als Aufwandsentschädigung gedacht: man muss den Schwarm einfangen, fachgerecht versorgen und unterbringen, man muss zur Verfügung stehen, um die Übergabe zu organisieren, … Da das Schwarmgeschehen nicht planbar ist, und nicht jede*r Imker*in schon Rentner*in ist, bedeutet das u.U., dass man seine Arbeit unterbrechen und ein paar Stunden freinehmen muss. Und/oder man muss einige Kilometer fahren. Vielleicht sogar mehrfach.
Das Einfangen eines Schwarms ist also mit Aufwand verbunden. Wir finden es angemessen, wenn der*die Abnehmer*in das honoriert. Aber wir wollen gleichzeitig das kommerzielle Handeln mit Bienen über unsere Plattform erschweren. (Ganz verhindern lässt sich das bei dieser offenen Form sowieso nicht.)
Es ist ein Kompromiss. Am Verlauf der Diskussion hier kann man ja ganz schön erkennen, dass der wohl ganz gut getroffen ist: den einen ist es zu viel, den anderen zu wenig :wink:

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