Bienentransport

Guten Tag,
ich habe vor Bienen zu transportieren.
Der Transport wird ungefähr 36 Stunden dauern.
Hat jemand Erfahrung mit so langen Transporten und was ist zu beachten.
Danke und Gruß
Sven

In welcher Form (Schwarm, Königin, inkl. Waben?) willst du denn transportieren und warum?

:scream:
Völker vor Ort verkaufen und am neuen Ort neu anfangen :man_shrugging:t3:
Hört sich ja nicht nach ums Eck an?! Was soll der Sinn des Ganzen sein? 36 Stunden mit dem Auto ist ja schon fast quer durch Europa, neues Klima, neue Bedingungen etc. für die Bienen. Das halte ich nicht für wesensgemäß …

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Hallo ???!
Vielen Dank für Deinen Beitrag, es war aber leider keine Antwort auf meine Frage.
Über die Anpassung von Bienen an neue klimatische Bedingungen habe ich mich ausführlich informiert.
Das ist nicht das Thema.
Trotzdem Danke
Gruß
Sven

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Hallo ???!
Das ist mir eigentlich egal.
Inkl. Waben wäre natürlich im Bezug auf die Versorgung einfacher, danach das einlogieren etwas aufwändiger, aber das wäre ok.
Gruß
Sven

Hallo,
Du hast nicht mal die Basics mitgeteilt:
In welcher Beute imkerst Du und in welchen Beuten sollen die in Palma sein?
Gruß Andreas

Hallo Andreas,
ich habe das nicht mitgeteilt, da es nicht relevant für die Transportfrage ist, die ich gestellt habe.
Ich imkere mit TBB, Bienenkiste, Dadant und Warre.
Gruß
Sven

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Doch, das ist schon wichtig. Wenn du die inkl. Brut transportieren willst, muss ja nun mal die ganze Kiste mit. Da macht die Kiste dann schon einen Unterschied. Rähmchen lassen sich einfacher transportieren als die freihängenden Waben eine Oberträgerbeute.

Wohin es geht hast du ja noch nicht gesagt, aber im Profil steht Frankfurt/Palma. Also solls wohl von hier nach dort gehen. Die Richtung wäre noch interessant zu wissen. Palma liegt nur geringfügig nördlich von Sizilien was den Breitengrad angeht. Klimatisch also für den kleinen Beutenkäfer ‚machbar‘.

Hinzu kommt dass du da auch allerlei bürokratisches beachten musst. Tiertransportunterlagen, etc.

Zu guter Letzt: Muss das wirklich sein? Bienen 36 Stunden laden quer durch Europa zu karren? Angenehm ist das für die Tiere nicht. Klimatisch unterscheidet sich das deutlich, die Trachtsituation dürfte eine ganz andere sein. Klar die Bienen bekommen das - wahrscheinlich - hin. Und vermutlich krepieren nicht mal alle Völker auf dem Weg.

Und wenn du in Malle Bienen halten willst: Dann kauf ein zwei Völker von da. Kurzes Googlen bringt z.B. das hier: https://mallorcalma.com/bienenzucht-mallorca/ - die verkaufen vielleicht Bienen. Diese Bienen kennen sich mit dem Inselklima aus und müssen nicht halb über den Kontinent verfrachtet werden.

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Doch! Da wir hier von wesensgemäßer Bienenhaltung reden, muss man das auch ganzheitlich betrachten …
Was spricht denn im wesensgemäßen Sinne dagegen, die Völker zu veräußern und neu zu starten? Wahrscheinlich nur imkerliche Interessen und keine der Bienen, oder sehe ich das falsch!?

Falls ich überhaupt gemeint war mit ???!

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Was hast du eigentlich für Antworten erwartet, wenn du im Vorfeld schon selber ausschließt, was relevant ist und was nicht? Ich verstehe die Frage (gerade hier) nicht …

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Doch!
Ben hat ja ausführlich darauf geantwortet.

Ich weiß nicht was du hören möchtest,
Offensichtlich weisst du ja alles schon und machst es sowieso wie du willst…

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Hallo,
ja vielen Dank.

Über diese Themen habe ich mir schon mehrere Monate Gedanken gemacht und Erfahrungen ausgetauscht und gesammelt.

Trachten suchen hier kein Problem in sofern die Standorte gut gewählt worden sind, ich habe genügend Standorte die stark variieren.

Auch die Bürokratie ist bekannt, dafür gibt es Dokumente.

Ich persönlich finde es deutlich einfacher Beuten zu transportieren als Rähmchen, aber da hat wohl jeder Imker seine eigenen Erfahrungen.
Aber das ist auch nicht mein Thema, da bin ich flexibel.

Danke für den Link…aber es geht nicht um 1 oder 2 Völker und auch nicht um die dort verfügbaren Rassen. Guck dir die Menschen auf den Bilder mal an, dann weißt Du was ich meine. Es gibt aber auch hier Menschen/Imker die es toll finden unter Vollschutz, mit abgeklebten Übergängen, umziehen in ca. 100 Meter Entfernung vom Arbeitsplatz, bei 30 Grad im Schatten Lust und Spaß haben „gegen“ Bienen zu arbeiten…mein Ansinnen ist ein anderer Gedanke…aber …

Wie gesagt, diese Themen sind schon geklärt, es geht nur um die gestellte Frage.

Trotzdem nochmals vielen Dank für deine Ausführungen.

Hey!
Ja das stimmt, damit habe ich mich lange und ausführlich beschäftigt und diese Punkte sind geklärt.
Nur die gestellte Frage ist noch offen und ich habe die Hoffnung das es hier eine kompetente Person zu diesem Thema gibt.
Danke Dir!

Ja mit ??? warst Du gemeint, da Du keinen Namen genannt hast.

Ich weiß nicht was Du meinst mit veräußern…warum sollte ich meine Bienen veräußern?

Nur zur Anmerkung…wesensgemäß wäre eine Baumhöhle o.ä. natürliche Unterkünfte, ggfs. noch der Schiffertree.

Aber damit muss sich jeder Imker selber beschäftigen, ich denke ich imkere zum größten Teil recht naturnah.

Aber das ist halt immer noch nicht das Thema in diesem Thread.

Gruß
Sven

Hallo Sven,

wie es aussieht wird deine Frage auch offen bleiben weil niemand Erfahrungen mit solcherart Transporten hat.

Ich bin auch gegen Transporte lebender Tiere über solche Distanzen, und da ich Imker bin und Freund der Bienen bei diesen ganz besonders. Es besteht keine Notwendigkeit dies zu tun. Man mutet den Tieren Unsinniges zu.

Ich denke dass du keine Hinweise hier finden wirst, wie du vielleicht schon bemerkt hast, weil wir alle für die Bienen arbeiten, höchstens vielleicht mit ihnen, aber nicht gegen sie.

Viele Grüße Frank

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Hallo Seven,
über den Sinn will ich nicht nachdenken,
aber wenn da jemand Erfahrung hat dann Imker die bis Sizilien wandern und dort
auch überwintern… Da findest du bestimmt welche, die ihren Bienen sowas zumuten
und wissen wie übermäßige Transportverluste vermieden werden können.
LG
Siegfried

Hallo Frank,

"Ich denke dass du keine Hinweise hier finden wirst, wie du vielleicht schon bemerkt hast, weil wir alle für die Bienen arbeiten, höchstens vielleicht mit ihnen, aber nicht gegen sie."

genau das ist mein Anliegen, sonst hätte ich nicht hier, sondern in einem anderem Forum gefragt…

Deswegen möchte wir mit der gewählten Rasse hier arbeiten, die ich/wir dafür am besten geeignet halte…

Ich halte viele andere Dinge in der modernen Imkerei für nicht Notwendig und unzumutbar für die Bienen…wie z.B. Varroa Behandlungen in der herkömmlichen Form, nicht überwintern auf eigenem Honig usw. usw…

Da es sich für meine gestellte Frage aber um ein Großprojekt zur Renaturierung handelt und nicht um artgerechte Bienenhaltung, sondern um eine Haltungsform die dieser Form nahe kommt, sollen Erträge für weitere Projekte erwirtschaftet werden.

An dem Projekt sollen auch Schüler und Studenten teilnehmen, ist es mit der hier verfügbaren Bienenrasse nicht umsetzbar.
Es sollen Menschen, Wanderern, Schülern Studenten usw. die naturnahe Bienenhaltung im direktem Kontakt vermittelt und näher gebracht werden.
Für diese Ökosysteme sind Bienen Systemrelevant.

Die hier heimische Bienenrasse wäre kontraproduktiv für das Projekt, neben genetischen Flaschenhals, Verhalten etc…, auch hier wären detaillierte Ausführungen zu langweilig für das Groh der Leser.

Die gewählte Bienenrasse kommt in dieser Klimazone, bei gut gewählten Standorten, hervorragend zurecht und ist hier auch vorhanden, nur kann aus den vorhandenen Bienenvölkern nicht die benötigte Anzahl generiert werden.

Es geht nicht um 10, 20 oder 30 Völker, sondern um eine deutlich größere Anzahl…und das ist schon die langsamste Variante.

Wenn ich dazu detailliert schreiben würde, wird es für die Masse der Imker uninteressant.

Daher meine relativ einfache Frage zum Thema Transport.

Hallo Siegfried,

das musst Du auch nicht, das haben schon viele schlaue Köpfe gemacht.

Ich denke wenn man es richtig angeht, kann man bei 36 Stunden und in der folgenden Eingewöhnungszeit Verluste gänzlich vermeiden.

Das mit den Wanderimkern ist aber ein sehr guter Tip, vielen Dank Siegfried!
Genau sowas hatte ich mir erhofft.

Gruß
Sven

Lieber Sven, weshalb du in Rätseln sprichst ( wohin geht es, Palma?, wieviele Völker, die Begründung das wäre für viele hier nicht interessant regt mich persönlich sehr zum Schmunzeln an ) wirst du nur selbst wissen. Das hier einige Antworten Deinerseits für meinen Geschmack „ etwas überheblich“ rüberkommen ist in erster Linie mein Problem. Ich stelle mir die Frage, wenn es doch um ein „Riesenprojekt“ geht und so wie es scheint wissenschaftlich begleitet?!? dann wird wohl kaum ein ernstzunehmender Wissenschaftler, Biologe, Tierschützer etc. in dieser von Dir angedeuteten Masse einen 36+Stunden Transport organisieren ohne vorher im wesentlich kleineren Rahmen ein Pilotprojekt gefahren zu haben. Dir weiterhin viel Spaß beim recherchieren und beim Renaturieren. Hoffentlich geht nicht ein Bien beim Transport und beim anschließenden Akklimatisierungsprozess drauf. Ich befürchte leider das Gegenteil. Meine Meinung: Das klingt mir, jedenfalls mit deinen wenigen Randinformationen, nach Pfusch und grober Fahrlässigkeit. In diesem Sinne: Vielleicht erfahre ich ja in meinem beruflichen Umfeld etwas von deiner Renaturierung, von deinem wissenschaftlichen Projekt. Ich bin schon sehr gespannt darauf.
BTW: Du verwendest dir Begrifflichkeiten „ wesensgemäss“ und „ naturnah“ Informiere Dich wenn du magst hierüber. Vielleicht wird dir dann einiges klar!

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Hallo will dana!
Vielen Dank das Du das Thema noch einmal aufgreifst.
Es ist doch schön das ich Dich zum schmunzeln bringen könnte.
Geschmäcker sind ja glücklicher Weise sehr unterschiedlich…es wäre ja sonst auch eine langweilige Welt. Habe ich von einem Riesenprojekt gesprochen…ich gucke noch einmal…nein kann ich nicht finden…ist ja auch relativ…für den Einen ist ein Bien ein riesen Projekt…für den anderen Menschen 10 für den Nächsten 100…alles relativ…hat aber keine Auswirkung auf meine Frage, da die „Randfaktoren“ schön erarbeitet sind.
Schön das Du weißt wer an dem Projekt teilnimmt und wer nicht, ich hatte Dich bei den Meetings noch gar nicht gesehen…auch nicht bei den Pilotprojekten mit anderen Vorgaben. :slight_smile: Ich denke da Du so etwas noch nicht gemacht hast und dich, wie ich durch deine Äußerungen annehmen muss, auch noch nie mit diesem Thema auseinander gesetzt hast, ist es nicht produktiv sich mit dir darüber auszutauschen. Es ging mir nicht um einen Wissensaustausch, sondern um eine Transportfrage (s.o.). Es ging auch nicht wie von Dir interpretiert um einen Transport 36+ sondern max. 36…ich habe diese Strecke auch schon in17 Stunden geschafft…aber halt ohne klimatisierten Anhänger. „Hoffentlich geht nicht ein Bien beim Transport und beim anschließenden Akklimatisierungsprozess drauf“ …genau das war das Anliegen der Frage…dankbar wäre ich um fachliche Informationen zu diesem Thema gewesen, habe die benötigten Infos aber bekommen.

Das Internet macht ja viele Dinge möglich :wink:

Ohje, wenn ich damit nach 13 Jahren erst anfangen würde, wäre in der Tat irgend etwas massiv falsch gelaufen…aber Du hast natürlich Recht auch das habe ich schon öfter kennengelernt…vielleicht sehen wir das ein oder andere nur unterschiedlich…aber imkern kann natürlich nicht wesensgemäß sein…„naturnah“ schon. Mach Dir bei mir darüber keine Sorgen, das passt schon :wink:

Anmerken möchte ich noch, das es nicht mein Projekt ist, ich bin nur dran beteiligt und ein kleiner Baustein.

Viel Spaß weiterhin, bei möglichem Pfusch und Fahrlässigkeit, und lass mich noch anmerken das Du für mich auch „etwas“ überheblich rüber kamst.

Einen schönen Wochenstart
Die besten Grüße
Sven

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