Wildbau hinterm Strohschied - was kann ich tun?

Die einen haben Angst davor und diese Angst - diese Bedenken - sind richtig.
Andere kaufen einfach eine neue Weisel und drücken notfalls ab.
Wesensgemäß …
Greife ich ein? Muss ich eingreifen? Soll ich den Bien machen (einfach leben) lassen?
Aber - alles wird gut!

Rolf

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inzwischen habe ich den Wildbau doch ziemlich spontan entfernt. Ich wollte mir den Wildbau nochmal genauer anschauen, um abschätzen zu können, wie fest die Waben sitzen, wie ich das Strohschied gegen ein bienendichtes Schied mit Bienenflucht einsetzen könnte usw. Dabei habe ich gesehen, dass gut die Hälfte der Waben, wohl durch das Gewicht des Honigs, bereits auf den Boden gefallen sind. Ich wusste mir im ersten Schock und auch aus Unerfahrenheit nicht anders zu helfen, als sämtliche Waben spontan, so vorsichtig, wie ich nur konnte, heraus zu nehmen. Ich war furchtbar aufgeregt und in Sorge. Die Bienen habe ich etwas weiter vom Bienenstock weg abgefegt, viele steckten aber noch in den Waben oder waren durch das Herunterfallen wohl auch zwischen den Waben gefangen. Die abgefegten Bienen habe ich später oben in den ansonsten leeren Honigraum gelegt, am nächsten Morgen war alles blitzeblank aufgeräumt. Ich habe dann die zerkleinerten Wabenstücke samt Honig in den Honigraum gelegt (erst einmal knapp die Hälfte davon, der Rest folgt nach und nach, bzw. habe ich zwei Gläschen Wabenhonig für die Kinder in ein Honigglas gegeben)). In den leeren Raum hinter dem Strohschied habe ich vorsichtshalber 3 Leerrähmchen gehängt, damit dort nicht wieder Wildbau entsteh, eines hänge ich vielleicht nun vor das Schied. Ich werde ohnehin heute oder morgen nochmal öffnen, um den Boden vom restlichen Wachs zu säubern. Ich hoffe, dass alles gut gegangen ist und ich die Königin nicht verletzt habe (oder sie zwischen den abgerissenen Honigwaben war). In den Waben war ein wenig Brut zu sehen, etwa Handteller groß. Ich bin noch immer etwas aus dem Häuschen, sitze oft am Flugloch und beobachte

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