Weiselloses Volk: Nachschaffung oder begattete Königin zusetzen?

Mir geht es tatsächlich weniger um die Versorgung von Honig und Pollen, als darum, dass es schon einige Zeit (durch die Schwärme) weniger bis jetzt letztendlich keine junge Arbeiterinnen mehr gibt und ich mir die Frage gestellt habe, ob es zur Versorgung aktuell genug Ammenbienen gibt?

Ich kann verstehen, dass jede Imkerin und jeder Imker um seine Völker besorgt ist und immer nach Möglichkeit helfen will.

Meine Herangehensweise bei diesen Themen ist eigentlich immer, dass ich das Vertrauen habe, dass die Bienen selbst am besten wissen was zu tun ist und sich selbst besser helfen, als ich es könnte.

Oft ist „gut gemeint“ das Gegenteil von „gut“.

Ich denke auch, dass es für die Vitalität der Honigbienen insgesamt nicht förderlich ist, wenn Völker, welche an und für sich von alleine nicht mehr überlebensfähig sind, mit allen Mitteln am Leben erhalten werden.

Wenn man die Evolutionstheorie für relevant hält, dann macht es aus meiner Sicht Sinn, nur so wenig wie möglich einzugreifen.

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Vor einigen Jahren während eines heißen Sommers wurde eine Königin von der AS Behandlung beschädigt / getötet. Erst mit der zweiten Weiselprobe konnte das Bienenvolk eine neue Königin nachschaffen. Es war schon tief im September und die Arbeiterinnen uralt. Sie waren schon ganz kahl und glasig. Das Volk ging klein in den Winter und kam im darauffolgenden Frühjahr mit einer unglaublichen Kraft und Dynamik aus dem Winter.

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