Wabenbau am Flugloch vorn

Hallo Bienenfreunde, am 8.6.2021 habe ich meinen ersten Schwarm bekommen. Es war ein Nachschwarm mit unbegatteten Königinnen. Das Einlaufen war problemlos und spannend. Eine Zeitlang habe ich gezittert, ob eine der jungen Königinnen gut vom Hochzeitsflug zurückkommt. Dann sah ich, dass fleißig Pollen eingetragen wurden. Ich war erleichtert. Gefüttert habe ich die Bienchen auch.
Am 2.7.21 habe ich das erste Mal die Bienenkiste aufrecht gestellt und den Boden abgenommen.
Auf den Bildern seht ihr, was passiert war. Die Bienen haben anstatt hinten, vorne neben dem Flugloch die Waben gebaut. Ich habe daraufhin die Leisten vor dem Flugloch dort, wo die Waben waren ganz geschlossen und auf der anderen Seite das Flugloch geöffnet, sodaß jetzt das Flugloch so weit wi möglich von den Waben entfernt ist. Was natürlich nur begrenzt möglich ist. Den Bienen scheint es gut zu gehen, reges Treiben am Flugloch den ganzen Tag.
Was sagt ihr dazu?


Hallo giselamadeleine,
Gratuliere zum jungen Volk. Noch etwas klein, aber es fängt ja demnächst an zu wachsen.
Der Beginn des Wabenbaues direkt am Flugloch ist doch gut. So können sie sich besser und schneller verteidigen. Dazu solltest du die Fluglochverengung aber auch genau dahin verlegen wo der Bienensitz ist.
wünsche dir viel Freude mit deinen Bienen
honighase

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So soll es sein … wobei m. E. hinten auch kein Problem ist …

Sieht doch gut aus - vorne bauen ist Idealfall.
Fluglochverkleinerung ist ok, da das Volk noch klein ist.
Aber wie schon angesprochen sollte das Flugloch dort sein wo auch die Bienen sitzen.

Was war denn passiert?
NIX !!!
Läuft doch alles wie es soll!

Ich versteh‘s net….

Gruß
Markus

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Bin halt Anfängerin. Ich dachte, sie bauen ganz hinten zuerst, weiter im Dunkel. Da habe ich es nicht richtig gelesen. Ich bin jedenfalls ganz glücklich darüber, dass sie so fleißig fliegen. Manchmal ist ein richtiges Gedränge am Flugloch und dann kommen 5-10 Bienen hintereinander herausgeschossen. Sie verteidigen auch gut und gestern sah ich einige Drohnen zurück kommen.
Soll ich Anfang August die AS Behandlung machen oder erst gegen Ende August? Ich habe Sie sehr aufmerksam angeschaut und keine Milben direkt oben auf den Bienen gesehen. Ich weiß das heißt nicht, dass sie keine Milben haben. Auf dem Boden war auch nichts zu sehen. Es ist noch so klein das Volk und ich möchte sie nicht unnötig belasten.

genau, und ich meine, man sollte hier jederzeit fragen dürfen. Jeder hat mal (klein) angefangen und wo, wenn nicht hier, sollte man Unsicherheiten und Fragen klären können, bzw. Unterstützung bekommen?! Es steht ja jedem frei, auf Fragen zu antworten oder eben auch nicht. Ich möchte dich jedenfalls gerne weiter ermutigen, hier deine Fragen zu stellen. Viel Freude mit den Bienen :honeybee:

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Danke Salome.
Doch noch einmal die Frage: wann ist der beste Zeitpunkt für die AS Behandlung?

Liebe Michelé,

das darf man auch, das gilt nach wie vor für @giselamadeleine als auch für alle anderen, insbesondere Anfänger.

In dem man zuerst das Buch nochmals zur Hand nimmt und bei Unsicherheit den entsprechenden Abschnitt nochmal nachliest !?
Ich habe eben selbst nochmal im Bienenkistenbuch nachgeschlagen, es hat keine Minute gedauert und ich hatte die Zeilen gefunden.

Das stimmt und das habe ich, ihre Frage wurde (unter anderem auch) von mir beantwortet.

Ich habe lediglich meinen letzten Satz nicht voll ausgeschrieben.
„Ich versteh‘s net, dass man es nicht nochmal kurz nachliest“

Und wie du vielleicht auch gesehen hast habe nicht nur ich es nicht verstanden……

@giselamadeleine hatte sich erklärt

und die Sache war erledigt.

Also @giselamadeleine nur Mut und weiter Fragen stellen, wenn die Antwort aus dem Buch oder aus anderen Quellen nicht klar hervorgeht, insbesondere wenn es um Verständnisfragen geht.

Gruß
Markus

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Liebe Gisela,
meinen Erfahrungen nach gibt es keinen Tag X wann die AS Behandlung stattfinden muss. Auf den Zeitraum von Mitte Juli bis Ende August würde ich es aber schon eingrenzen. Maßgeblich wäre für mich ist der Varroadruck im Volk, also wieviele Varroen sind im Volk. Um das festzustellen, würde ich mir z.B. im Mellifera Shop eine Varroawindel bestellen. Diese unter das Zentrum des Brutnests schieben, 5-7 Tage warten, die Windel entnehmen und die gefallenen Varroen zählen. Sicher hast du das Bienenkisten-Buch, dort sind die Belastungsschwellen notiert und Empfehlungen bei welcher Varroabelastung man behandeln sollte oder muss. Viel Erfolg!

LG, Seb

Liebe Anfänger, fragt immer und alles bitte. Besonders wenn etwas Panik euch antreibt und ihr in der Hektik die passende Stelle nicht gleich findet.

Unbedingt hier und öffentlich und nicht aus Angst vor unfreundlichen Reaktionen als PN.

Viele helfen euch gern.

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!!!
Genau so sehe ich das auch, bitte einfach fragen, wenn einem etwas auf dem Herzen liegt, auch wenn in Büchern usw. schon alles steht.

@tyson - fühlst du dich nach meiner Antwort angesprochen? Ich habe ja keine Namen genannt…
Generell denke ich, der Ton macht die Musik. Man kann etwas so oder so schreiben - am liebsten mit Empathie (nicht nur für die Bienen) und mit möglichst wenig genervtem Augenrollen. Ich habe das hier auch schon das ein oder andere Mal erlebt, das Resultat ist, dass ich mir (viel zu) oft überlege, ob ich hier eine Frage stellen möchte/sollte/darf oder lieber nicht. Ich find`s sehr schade und auch nicht Sinn eines Forums.
Zu deiner Antwort:
…In dem man zuerst das Buch nochmals zur Hand nimmt und bei Unsicherheit den entsprechenden Abschnitt nochmal nachliest !?“
Ja, das könnte man. Ich meine aber, man darf trotzdem fragen, man bricht sich bei einer Antwort ja keinen Finger an der Tastatur (falls man überhaupt antworten möchte). Ich z.B. habe meine Bienenkisten-Bücher schon vor einigen Monaten verliehen (wer weiß, ob ich sie wieder bekomme oder gleich an meine potentielle Bienenkisten-Übernehmerin abgebe). Hier stellen viele Menschen Fragen und auf einen Großteil würde man in diversen Büchern oder im www Antworten finden - so what ? Jede Frage samt den individuellen Antworten, die zusammen kommen, bereichern doch dieses Forum. Oft ergeben sich im Thread neue Blickwinkel und Inspirationen und es steht jedem frei, sich zu beteiligen, still mit zu lesen oder sich sogar etwas mitzunehmen. Ich selbst möchte nicht darüber urteilen, ob eine Frage gestellt werden darf oder nicht. Im Gegenteil, ich freue mich über alles, was ich hier zu lesen finde - durch jede Frage lerne ich wieder ein bisschen dazu und ich freue mich sehr, wenn ich trotz meiner noch wenigen Erfahrungen, anderen behilflich sein kann

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Etwas spät aber trotzdem noch eine kurze Anmerkung:
Wenn du die Varroadiagnose machst und wie ich es erwarte so gut wie keine Milben finden wirst, dann ist das völlig normal. Ein Naturschwarm ist die wohl gesündeste Form wie man zu einem neuen Volk kommen kann. Hier werden erfahrungsgemäß so gut wie fast keine Milben mitgebracht. Durch die junge unbegattete Königin hattest du zusätzlich eine lange Brutpause. Wenn die Befallswerte bei der Kontrolle niedrig sind, dann kannst du definitiv auf eine AS Behandlung verzichten (vorausgesetzt die Werte steigen nicht in den nächstenWochen!). Jede Behandlung ist eine große Belastung für das Volk. Gerade jetzt wo dann bald die Tracht zu versiegen beginnt, ist es sehr wichtig das Flugloch klein zu halten, um dein noch kleines Volk vor Räuberei zu schützen. Das ist im Moment eigentlich die deutlich größere Gefahr, als die Milben!

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das ist auch eine gute Idee. Danke

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Danke für die Antwort. Ich habe das auch inzwischen noch einmal im Buch über die Wesensgemäße Bienenhaltung gelesen.

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