Ich habe ein Volk, das trotz AS-Behandlung eine hohe Varroabelastung aufweist. Daher habe ich es letztes Wochenende mit Oxalsäure bedampft. Seither beobachte ich einen erhöhten Bienentotenfall und mache täglich das Flugloch, das mit Mäusegitter versperrt und eingeengt ist, frei.
Habt ihr das auch so beobachtet? Mir fehlt der Vergleich, da ich bisher im Winter nicht verdampft habe.
bei meinen Völkern ist die Belastung mit Varroa heuer erst viel später als sonst kritisch geworden, dann ging es aber sehr rasch nach oben mit dem natürlichen Milbenfall.
Ich habe gar nicht mit Ameisensäure behandelt sondern Anfang September eine Blockbehandlung mit Oxalsäure Sublimation gemacht (5x1,5g alle 4 Tage) und musste dann noch einen weiteren Block Anfang bis Mitte Oktober starten. (Beim Bienenkisten-Volk sind fast 8000 Milben gefallen).
Ich behandle jetzt schon einige Jahre hauptsächlich mit Oxalsäure-Sublimation (erst mit dem Varrox - jetzt mit dem InstantVap).
Einen höheren Bienentotenfall konnte ich dabei aber bisher weder im Herbst noch im Winter beobachten, das ist auch der Grund warum ich dieses Verfahren gegenüber der Ameisensäureverdunstung bevorzuge.
Ja, das kann sein, dass die AS nicht gut gewirkt hat. Ich habe vor der AS die Milben gezählt, aber nicht im unmittelbaren Anschluss an die Behandlung. Meinst du, der hohe Bienentotenfall ist eher auf die Varroabelastung als die -behandlung zurückzuführen?
Ich tendiere zu durch Varroa kranke Bienen. Mit einer Behandlung bekommst du die Varroa weg. Wenn die Bienen und die Brut aber schon vorher geschädigt war, dann ist zwar die Varroa weg, die Viren bleiben aber. Die Bienen sind geschädigt und haben eine verkürzte Lebensdauer.
und wenn es für die Behandlung mit AS zu kühl war oder sonst was ….