Trachtarmut und Varroa

Moin aus Ochtendung in der Vulkaneifel. Ich bin ja Neuling und hatte im Mai angefangen mit zwei Bienenkisten und Naturschwärmen, die ich von lieben „Fängern“ erhalten hatte. Ich war nun zwei Wochen im Urlaub und heute wieder daheim. Natürlich waren meine Gedanken immer bei den Bienchen…Trockenheit und dadurch wahrscheinlich wenig Tracht und ich konnte ja nicht zufüttern. Aber was soll ich sagen, den beiden Schwärmen gehts super. Sie haben fleissig weiter gebaut und ihr Volk ordentlich vergrößert. Ich habe beide Völker in meinem Garten und dadurch jeden Tag die absolute Kontrolle. Jetzt geht es für mich das erste mal an die Varroakontrolle und ich nutze dann diese Puderzuckermethode. Bin mal gespannt was dabei heraus kommt :person_shrugging:

Nun dazu noch eine Frage. Ich hatte ein Volk bekommen, dass wirklich riesig war und ich musste dann den Honigraum komplett schliessen, da sie dort reingebaut hatten und im vorderen Bereich aber noch ein viertel Platz war. Jetzt ist alles zugebaut mit Waben. Kann ich den Honigraum nun wieder öffnen, um dann evtl. eine Varroabehandlung durchzuführen oder bauen sie dann noch in den Hoingraum? Das zweite Volk hat nur etwa die Hälfte des vorderen Bereiches verbaut. Wie sieht es bei diesem Volk aus, kommen sie trotzdem durch den Winter?

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Hi @Kerry ,

schön, dass du so gut gestartet hast.

Ich würde nicht davon ausgehen, dass deine Bienen jetzt noch nennenswert bauen. Insbesondere nicht, während du behandelst. Insofern kannst du dann durchaus das Schied entfernen und später wieder einhängen.

Halbe BiKi ausgebaut finde ich völlig okay für den Winter. Kleines Volk heißt vmtl. auch wenig Varroa, aber das schaust du ja selbst gleich nach und kannst berichten.

Bei den kleinen würde ich aber auch besonders darauf achten, ob ausreichend Futter da ist. Denn es könnte auch sein, dass sie wegen Nahrungsmangel weniger gebaut haben, und dann wäre es schlecht, wenn sie jetzt auf dem Trockenen sitzen und im Winter nichts übrig bleibt.

Alles Gute und viele Grüße

Katrin