Todesursache ungeklärt

Hallo!
Ich bin eine beginnende Imkerin und habe letztes Jahr meine (Holtermann-)Bienenkiste mit einem kleinen Volk besiedelt. Leider haben sie ihr Brutnest hinten gebaut, obwohl ich sie vorne höher stehen hatte. Sie haben, vielleicht darum, leider auch nicht verteidigt (soweit ich gesehen habe) und ich hatte Räuberei, trotz sehr verkleintem Flugloch. (Ich habe noch eine Magazinbeute von einer Imkerin übernehmen können, ein starkes Volk, was daneben steht).
Ich war darum nicht erstaunt, dass das Volk nicht mehr lebte.
Jetzt wollte ich die gebauten Waben umhängen, sodass ein neues Volk sich vorn ansiedeln kann. Erstaunt war ich, dass die Waben nicht leer waren, und die toten Bienen auch noch auf den Waben sassen.
Ich habe, als sie noch flogen, keine verkrüppelten Bienen gesehen.
Woran sind sie dann gestorben, wenn sie noch Futter hatten? Und warum hat das andere Volk sie nicht völlig ausgeraubt? Und ist es dann doch besser um die Waben ganz herauszuholen und ein neues Volk selber bauen zu lassen, weil dort, wo noch tote Bienen sassen, auch Schimmel auf den nassen Waben gewachsen ist?
Viele Fragen…ich bin eben Einsteiger!
Kann mir Jemand weiterhelfen?

Hallo,

wie immer:
ein Bild sagt mehr als 1000 Worte…

Bitte ein paar Bilder von den Waben einstellen.
Und ein paar Termine wann Du was genau gemacht bzw. festgestellt hast wären auch nicht schlecht.
Oder einen erfahrenen Imker vor Ort fragen, zB den der Dir das Magazinvolk gegeben hat.

Gruß Andreas

Danke für Deine Reaktion!
Ich werde probieren ein paar Fotos zu machen, wobei ich die Situation jetzt schon verändert habe - habe die Waben umgehängt und die toten Bienen aufgeräumt…
Die Imkerin vor Ort hat leider keine Ahnung von der Bienenkiste.
Besiedelt habe ich die Kiste am 3,Juli, nach einer Woche Futter gegeben, weil es so klein war (1:1).
Im September habe ich dann die Winterfütterung begonnen und dabei die Räuberei entdeckt, probiert die mit Stöckchen, kleinem Flugloch und dem Fliegengitterkanal zu stoppen, ist mir aber nicht gelungen. Auch nächtliches Füttern hat nicht verhindert, dass am nächsten Morgen Räuberei statt fand.
Ich habe das Volk dann nicht mehr gefüttert.
Im Oktober lagen tote Bienen vor der Kiste, immer mal wieder. Sie sahen aber nicht verkrüppelt aus.
Ende Dezember wollte ich mit OS behandeln, da habe ich gesehen, dass das Volk tot ist.

Hallo,

kurz vorweg, ich bin eher ein Typ klarer Worte, das ist nicht immer nett aber trotzdem gut gemeint…

Mir ist das was Du jetzt schreibst (und was Du letztes Jahr mit der Bienenkiste gemacht hast) einfach zu wenig. Vermutlich auch weil Du Anfänger bist, aber mit mehr Willen hätte manches sicher anders laufen können.
Und dazu gehört sicher auch die Hilfe eines Paten oder der Rat eines erfahrenen Imkers vor Ort.

Dieser Satz stört mich fast am meisten.

Ich denke ein Autohaus mit der Marke AB kann auch Reifen bei der Marke XYZ wechseln, auch wenn sie das Auto noch nicht gefahren sind.

Sprich, ein Magazinimker mit ein wenig Erfahrung kann auch beim Ausräumen einer Bienenkiste erkennen, wo das Problem lag (und hätte vorher schon mit Rat und Tat helfen können)

Du hast nicht geschrieben, mit was Du gestartet bist (Vor-, Nach-, Kunstschwarm), wie groß bzw schwer usw.

Hattest du jemals Brut gesehen?

Wann, wie, wie oft, bzw hast Du überhaupt mit AS behandelt?

Warum hast du erst im September eingefüttert, vor allem wenn das Volk schwach war?

Wieso hast du es nicht woanders hingestellt, damit die Räuberei aufhört?

Und wieso möchtest Du Waben von einem Volk weiterverwenden, wenn Du nicht einmal die Todesursache kennst?

Falls Du Mitglied in einem Imkerverein bist bzw. Deine Völker ordentlich angemeldet sind könntest Du auch einen Bienensachverständigen vor Ort fragen.

Das wären nur ein paar Fragen, es würden mir sicher mehr einfallen.

Wenn Du die Bilder einstellst und die Fragen beantwortet, können wie trotzdem vllt. noch etwas Licht ins Dunkel bringen.

Nichts für ungut, ist wie am Anfang geschrieben nicht böse gemeint, soll aber auch ein wenig aufrütteln.

Wie halten Lebewesen und haben Verantwortung dafür.

Danke und Gruß
Andreas

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Hallo Heike0!
Ja, einige Infos’s wären schon notwendig und auch wichtig zur Beurteilung.
Für einen Anfänger ist das aber gar nicht so einfach, manchmal ist man dann auch überfordert. Ein Imkerpate - aber ein „anständiger“ - wäre gut.
Der Andreas meint das mit seinen „Wünschen“ auch nicht persönlich.
Das wird schon - viel Erfolg!

Rolf

Diese Fragen dienen doch überhaupt nicht der Klärung der Todesursache sondern lediglich der Schuldzuweisung. Der ganze Beitrag ist keine Hilfe sondern ein Vorwurf. Und die Fragestellerin scheint ja auch schon ihre Konsequenzen gezogen zu haben und meldet sich nicht mehr. Schade, ich hätte gerne die Fotos gesehen und etwas gelernt.

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Hallo Heiner,

Richtig, diese 3 Fragen sind eine Schuldzuweisung oder eher Kritik und dürfen auch so verstanden werden. Wir halten Lebewesen und haben Verantwortung dafür…

Ja, auch das ist eine Unsitte, dass man sich nach Kritik einfach zurückzieht und sich nicht der Verantwortung stellt bzw. konstruktive Kritik annimmt und daraus lernt.
Wenn ich genauso reagieren würde, hätte ich auf Deinen „Vorwurf“ jetzt auch nicht geantwortet.

Die anderen Fragen sind durchaus berechtigt und dienen der Klärung der Todesursache.
Wer das ohne diese Fragen so 100%ig klären kann soll uns doch die Ergebnisse seiner Glaskugelschau mitteilen. Ich bin gespannt darauf.

Und meine Vorwürfe mache ich auch, weil es sich die Fragensteller oft einfach nur einfach machen (und das bezieht sich jetzt nicht nur auf diesen Faden und Heike0)

Da werden Bienen angeschafft offensichtlich ohne großes Vorwissen oder dass man einen Paten hat bzw. einen Kurs besucht hat.

Dann werden Fehler gemacht (darf man, mache ich auch!), Hilfe wird aber zu spät oder gar nicht geholt. Wenn dann alles zu spät ist, fragt man nach, allerdings mit sowenig Grundinformationen, dass keiner helfen kann ohne 3x nachzufragen. Selbst daran kann man erkennen wieviel Mühe sich einer macht.
Mit ein wenig Eigenmotivation könnte man diese Basisdaten auch selbst zur Verfügung stellen.

Vielleicht würde es auch helfen, wenn es hier im Forum eine „Basisabfrage“ geben würde, in der benötigte Angaben erfasst werden können bevor die Fragen gestellt werden (z.B. Bezugsdatum, Schwarmart, Brut ab wann, wann wieviel gefüttert, wann und wie behandelt usw.).

Langer Rede kurzer Sinn:
Eigentlich wollte ich helfen die Ursache zu erforschen. Sonst hätte ich mir nicht die Mühe gemacht und geantwortet.

Die gleiche Mühe kann und darf ich aber auch vom Hilfesuchenden erwarten…

Gruß
Andreas

PS:
Liebe Heike0,
Du darfst immer noch antworten, dann kann Dir geholfen werden!

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@Heike
Wenn Du weiterhin an einer halbwegs qualifizierten Ferndiagnose interessiert bist, dann mach bitte aussagekräftige und detailierte Fotos vom Ist-Zustand der Bienenkiste/ der Waben und gib alle möglichen anderen Informationen mit dazu (Fotos von der Entwicklung des Volkes in der Bienenkiste, Daten zur Gewichtsentwicklung, der gegebenen Futtermengen, der angewendeten Varroa-Behandlungen usw.). Das ist nicht immer ganz angenehm, weil man dabei ggf. eigene Versäumnisse offenlegen muss, aber geschönte oder unvollständige Informationen helfen nicht bei der Aufklärung.

Zur Neubesiedlung der Bienenkiste: Ich würde die Kiste komplett ausräumen, säubern, ausflämmen, mit neuen Anfangsstreifen bestücken und mit einem ausreichend großen Naturschwarm neu besiedeln und mich dabei eng am Bienenkisten-Handbuch orientieren. Ich sehe keinen Vorteil, die alten Waben und das darin gesammelte Futter weiter zu verwenden, aber mehrere Gründe, die dagegen sprechen. Bei Problemen mit konkreter Beschreibung findest Du auch hier im Forum zeitnah Hilfe. Verschleppte Probleme können hier natürlich auch nicht rückwirkend gelöst werden.
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Hallo Heike,
diese Aussage „Die Imkerin vor Ort hat leider keine Ahnung von der Bienenkiste.“
Leider eine treffende Antwort von der „„Ostalbkiste““.
Wie kannst du als Anfängerin das beurteilen ?

Melde dich einfach mal wieder mit Deinen Bildern, die du zugesagt hast.

Wie du siehst ist eine großes Interesse an der Lösung zu Deinem Problem mit der ungeklärten Todesursache Deiner Bienen.

Wünsche Dir alles Gute
bei Deinen „Neuen“ Bienen - Hans

Und in Wirklichkeit hast Du diese Möglichkeit auch für alle anderen vertan.

Erwarten darfst Du natürlich, was immer Du möchtest. Die Wirklichkeit sieht offensichtlich anders aus als Du erwartest.

Was hast Du jetzt erreicht?
Du hast Dich wortreich in Deiner eigenen Ansicht bestätigt.
Du hast verhindert, dass eine interessante Frage geklärt wird, wofür dieses Forum eigentlich da ist.
Du hast eine Anfängerin verschreckt.

Geholfen ist so doch niemandem.

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Was soll denn dieses Herumgehacke :thinking:
Das was @Ostalbkiste angesprochen und gefragt hat, war für den ein oder anderen vielleicht zu drastisch* aber dennoch richtig und sinnvoll! Was bringt es uns im Nachhinein die Todesursache zu erfahren, wenn alle anderen Fehler™️ bestehen bleiben. Meistens ist es doch eh so, dass es gar keine monokausale Ursache gibt, sondern viele kleine Rädchen in einander greifen. Wenn man nun wüsste, dass sie durch eine varroainzidierte Krankheit verstorben sind, könnte es dennoch sein, dass sie diese mit anderen Parametern evtl. überlebt haben könnten. Das ist nunmal so komplex und muss so dargestellt werden, sonst ist niemandem geholfen!
Wie kann‘s weiter gehen?

  1. Heike ließ sich nicht abschrecken und meldet sich wieder, wenn sie Zeit hat.
  2. Heike sucht sich lieber vor Ort besseren Austausch, weil die da im Internet irgendwie doof sind – dann ist zumindest ihr und ihren Bienen geholfen (wenn auch nicht manchem voyeuristischen Anspruch)
  3. Heike findet das mit den Bienen doch irgendwie komplexer als sie es sich vorgestellt hat und lässt es jetzt wieder …
    So what! Ich sehe keinen Schaden in Andreas‘ Post :man_shrugging:t3:
  • Hört sich vielleicht nach Whataboutism an, aber im Gegensatz zu dem was man im imkerforum.de oder bei den Facebook-Gruppen lesen kann, war der Ton doch voll okay :man_shrugging:t3:
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Also - ich werde nicht auf alle Beiträge eingehen und doch versuchen, ein deutlicheres Bild herzustellen, wobei ich Zweifel hab, ob das gut gelingt.

Zuerst einmal hatte ich oben schon geschrieben, dass ich gleich gefüttert habe, weil der Schwarm (übrigens ein Naturschwarm, wahrscheinlich ein Vorschwarm) so klein war, 1:1 (siehe oben), 2 Liter pro Woche, ich glaube so 4 Wochen, aber das habe ich nicht aufgeschrieben.
Danach habe ich ab 4.9. die beiden Völker (Bienenkiste und Magazin mit zwei Kisten) mit 12 Kilo Zucker 3:2 eingefüttert.
Dann habe ich damals gedacht, dass Räuberei stattfand, wobei ich das jetzt nicht mehr denke, weil eben noch Honig im Volk war und weil ich mittlerweile gehört und gelesen habe, dass die Aufregung beim Füttern auch vom eigenen Volk kommen kann. Ich habe dann also nicht mehr in der Bienenkiste gefüttert. (Die Bienen-Aufregung war übrigens nur vor der Bienenkiste). Ich habe probiert, die (evt.) Räuberei zu stoppen (das habe ich oben schon beschrieben). Ich habe sie nicht woanders hingesetzt, weil ich dachte, dass dies mehr als drei Kilometer entfernt sein müsste, und der Transport der Bienenkiste im Auto auf längere Strecken doch auch nicht ungefährlich ist ivm evt. Erwärmung des Volkes. Das war damals die Überlegung, mit meinem Paten. Jetzt würde ich es zumindest versuchen, sie ein paar hundert Meter zu versetzen
Ich habe tatsächlich nicht mit Ameisensäure behandelt - die vorige Imkerin hat es auch nicht getan und ich habe einen Bienenkistenimkerpaten, der dies drei Jahre nicht getan hat, ohne Verluste zu haben. (Dieser Imker berät mich übrigens auch, aber ist leider nicht in der Lage, meine Bienen mit mir zu besuchen.)
Ich habe im Forum gelesen, dass dies als sehr verwerflich angesehen wird hier. Also das braucht mir jetzt niemand mehr zu erzählen.
Ich habe den Schwarm nicht gewogen, also keine Information über die Gewichtsentwicklung.
Meiner Kenntnis nach (Bienenkistenbuch von Eva-Maria Klein) ist es nicht nötig und auch nicht sinnvoll, die Bienenkiste in den ersten Monaten zu öffnen. Darum weiss ich auch nichts über die Brutentwicklung.
Ich glaube, dass ich jetzt alle Fragen beantwortet habe.

Weiterhin war ich einfach begeistert, dass es ein Forum gibt, wo sich Leute mit Bienenkistenerfahrung austauschen und wo man Fragen stellen kann. Vielleicht ist das tatsächlich für Anfänger nicht so praktisch oder für die erfahrenen Imker sehr nervig. Kann sein.
Ich würde mir für so ein Forum jedenfalls wünschen, dass der persönliche, individuell natürlich auch verständliche Ärger nicht an einer einem weiter noch unbekannten Person ausgelebt wird, weil das recht verletzend sein kann. Aber das entscheidet natürlich auch jeder selbst.
Ich musste schon eben ein wenig Zeit verstreichen lassen, und hatte auch arbeitsmässig viel zu tun.
Aber dank an alle, die sich angesprochen gefühlt haben, und mitdenken!
Die Bienen sind ein Geschenk des Himmels.

P.S. Hat Jemand das auch schon gehabt, dass das Volk sich hinten angesiedelt hat, obwohl die Vorderseite etwas höher stand und die Bienen dann, dachte ich, an den höchsten Punkt gehen?

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Ja, das sich ein Volk hinten am Trennschied ansiedelt und nicht vorn hatte ich schon ein Mal. Ist selten, aber nicht schlimm solange sie im Brutraum bleiben und nicht in den Honigraum gehen.

Martin

Danke, Martin!
Meine Befürchtung war nur, dass sie vielleicht nicht so gut den Eingang verteidigen - aber ich weiss nicht, ob das stimmt.

Hallo Heike,

schön, dass Du Dich ausführlich gemeldet und die Bilder eingestellt hast.

Ich mache es kurz:
Die Waben zeigen den typischen Varroatod.
Brut und Futter vorhanden, die Völker fliegen sich kahl und am Ende bleibt eine Handvoll Bienen mit der Königin übrig.
Die können die Brut nicht wärmen und/oder der Kontakt zum Futter reisst ab.
Am Ende ist es eine Kombination aus Erfrieren und Verhungern.

Die Waben würde ich wie oben schon empfohlen nicht weiterverwenden.

Als Empfehlung würde ich Dir folgendes mitgeben:
Halte Dich inkl. der Varroastrategie an das Bienenkistenbuch von ERHARD Maria Klein.
Wenn du ein paar Jahre Erfahrung hast kannst Du selber experimentieren.

Sorry, falls ich Dich zu hart angegangen bin.
Aber ich hatte einleitend schon geschrieben, dass das nicht böse gemeint ist…

Gruß
Andreas

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Da bin ich auch ganz bei dir. Dass es tatsächlich Räuberei gewesen sein soll, war ich auch eher skeptisch.
Mein erstes Volk in der Bienenkiste hat auch hinten angefangen, da würde ich mir wegen der Verteidigung keine Sorgen machen.
Dass es am 3. Juli ein kleiner Vorschwarm sein soll, da wäre ich mir nicht ganz so sicher. Ist aber mehr oder weniger egal, weil ja Brut da war, also weiselrichtig. Allerdings war das auch sehr spät im Jahr und das Volk konnte gar nicht mehr kräftig werden … alles in allem etwas ungünstig …
Das ist schade und traurig, aber ich würde auch die Leisten sauber machen, alles einmal abflammen und im Frühjahr auf einen kräftigen Vorschwarm hoffen, mit dem man neu beginnen kann.
Sowas passiert und am Anfang ist es besonders bedrückend.
Schön, dass du dich wieder gemeldet hast, und ich denke wir hoffen alle, dass du hier am Ball bleibst und dich das nächste Mal vielleicht sogar früher meldest (mit Fotos und so, weißt du ja jetzt :wink:)

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Hallo Heike, ich bin auch noch „Jungimker“ und kann mir gut vorstellen, wie unsicher du im Umgang und Handling mit deinen Bienen bist bzw. warst. Sicher ist der Verlust für dich auch traurig, wenn mein Volk den Winter nicht überlebt hätte, wäre ich auch sehr traurig. Aber, das mit den Varroen haben du und dein Imkerpate wohl unterschätzt. Wenn er seit drei Jahren alle Völker durchgebracht hat, ohne diese gegen Varroen zu behandeln, erscheint mir das fast unmöglich. Ich habe diesen Artikel hier gelesen und bin seitdem überzeugt, dass ich mein Volk (vielleicht sind es ja dann auch mal zwei) sicher gegen Varroa behandeln werde. Ich habe bei meiner Bienenkiste nachträglich einen Varroa Boden eingebaut und war erstaunt - nein eher erschrocken - wie viele Varroen bei der Ameisensäure Behandlung mit dem Nassenheider Verdunster gefallen sind, weil ich ja dachte in meinem so gut gepflegten Volk, gäbe es kaum Varroen!!!


Wie du gegen die Varroa Milbe vorgehst, darüber glaube ich kann man diskutieren und sich Gedanken machen, aber, dass man etwas dagegen tun muss, dessen bin ich mir jetzt sicher!

Und - ich wiege meine Kiste ab und zu mal. Dann weiß ich wie viel sie Reserven haben und wie gut sie sich entwickeln. Die leere BK wiegt etwa 22 Kilo, ein kleiner Schwarm??? mit Waben vielleicht 1,5 Kilo - 2 Kilo - der Rest ist Honig, aber gefüttert hast du ja genug!!!

Ich wünsche dir - a) einen neuen Schwarm - b) mehr Imkerglück und c) altes Sprichwort: aus Schaden wird man klug ( auch wenn es schmerzt)

Und - in diesem Forum bin ich schon vielen lieben Helfern begegnet, die alle meine auch noch so „dummen“ Fragen beantwortet haben. Aber wenn ein Volk sterben musste, weil der Halter nicht gut genug informiert war oder frühzeitig gefragt hat, dann werden hier manche sauer, denn dies ist ein Forum zum Wohl der Bienen und erst zweitrangig zum Wohl (und Wohlfühlen) der hier anwesenden Imker. (Zumindest hab ich das so verstanden!)

Summende und brummende Grüße
mani

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Hallo Heike!

Kleine Schwärme bauen manchmal in die hinterste Ecke.
Das hat mein Vorschwarm 2020 auch gemacht, der war auch sehr klein.
Die Beute war denen vermutlich zu groß und/oder das Flugloch zu groß zum Verteidigen.
Man kann dann versuchen, sie mit Schied/Waben nach vorn zu dirigieren, wenn man das will.

Rolf

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Super, ich bin froh und happy mit diesem Forum, Dank Euch allen!

Woraus hast Du geschlossen, dass es keine Räuberei war, woran sieht man das? Denkst Du auch, wegen dem Futter?