Tipps, die so nirgends geschrieben standen…

Hallo in die Runde,
in meinem ersten Bienenkisten Ertragsjahr habe ich 2 Dinge für mich im Umgang mit der Bienenkiste herausgefunden, die sich als sehr nützlich erwiesen haben, so dass ich sie 2023 wieder so machen werde, bzw. benutzen werde, und somit hier teilen möchte……
Vielleicht finde der ein oder andere von Euch die Hinweise nützlich für sich selbst.

Zuerst geht es um den fast fertig ausgebauten Honigraum. Man kann darüber sicher trefflich streiten, ob in einer wesensgemäßen Haltung der Einsatz von Plastik überhaupt was zu suchen hat, aber mir hat er geholfen und die Öffnung zur Ernte erleichtert……
Als abzusehen war, dass der Honigraum immer schneller ausgebaut wird, hatte ich am Tag x beschlossen, „okay, von hinten habe ich ab jetzt das letzte mal reingucken wollen“ so dass ich ab dem Tag eine Folie eingesetzt habe, bevor das Holzrückbrett wieder ran kam. Ähnlich dem Vorbild aus der konventionellen Imkerei, wo ja auf der oberen Zarge unterm Deckel auch eine Folie als Abschluss reinkommt. Die Folie bei der Bienenkiste wählte ich SO, dass sie wesentlich größer war als nötig, und sie gut ums geschlossene Rückbrett hervorstand. So konnte ich zwar später auch nochmal wieder das Rückbrett abnehmen und die Folie dran lassen, die inzwischen (konnte man gut hindurch erkennen) fest angebaut war, an dem hinteren Abschluss der Honigwaben. Machte mir das Leben am Tag der Honigernte in so fern leichter, dass das Rückbrett mühelos abging, und die Folie ebenso mühelos abzuziehen war, ohne dass Honig austrat oder was vom rückwärtigen Wabenwerk abbrach. Für mich war das sehr praktikabel und ne saubere Sache….

Die zweite Geschichte, die mich wahnsinnig machte mit der Kiste war das Wiegen. Meine digitale Kofferwaage, zeigte nur noch error oder machte einen auf Wackelkontakt, weil die Kiste SOOO schwer war zum Saison Ende hin. Da ich die meiste Zeit allein an den Bienen bin, und kein zweites Augenpaar dabei habe, musste nun also tunlichst eine bis 100kg reichende Waage mit Schleppzeiger Anzeige her…… wer die jedoch schonmal gegooglet hat, weiß was man dafür ausgeben kann.
Meine nun am Ende sehr praktikable Lösung sieht folgender maßen aus. Eine sehr preiswerte alt hergbrachte Zugwaage (Taschenfederwaage) bis 100kg mit einem angebrachten breiten Kabelbinder, der sehr gut gleitet auf dem Metallgehäuse. Ergo Gurt um den Hinterkorpus der BiKi, mit der so umgebauten Waage anheben, wieder absetzen, ablesen.
gurt um den vorderen Korpus der BiKi, mit Kabelbinder wieder an die Ablesenase herangeschoben wieder anheben, wieder ablassen, ablesen.
Vorne tatsächlich in SO voll ausgebaut kaum noch zu bewerkstelligen für mich als Frau……
Naja dann zusammenrechnen etc. pp. Ihr kennt das restliche Prozedere.
Bin trotzdem sehr froh darüber, dass so für mich nun umsetzen zu können, und das für unter 10,-€.

Viele liebe Grüße in die Runde aus dem hohen Norden,
Sendet Euch Dany

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Danke für das mit der Waage! Mit der Digitalen bekomme ich es alleine nicht hin diese abzulesen. Davon abgesehen ist es schwierig diese ruhig zu halten damit die Zahlen nicht springen und halbwegs ablesbar sind.

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Der Tipp mit der Waage ist richtig gut. Mit so einer hatte ich ebenfalls begonnen - ohne Kabelbinder.

Ich habe inzwischen auch eine digitale. Die friert, wenn man’s schafft einigermaßen ruhig zu halten, nach ein paar Sekunden die Anzeige ein, so dass man bequem nach dem Absetzen der Kiste den Wert ablesen kann. Ich tue mich mit der digitalen leichter als mit der mechanischen.

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