Danke für eure Gedanken, Martin @MartinLE und Thomas @enieH
Da ich, wie beschrieben, die Kisten gerade nicht vertauschen kann und dem kleinen Volk trotzdem ne Chance geben möchte, war meine Frage, ob es dem kleinen Volk schaden würde, ein paar Bodenbrettbienen zuzusetzen.
Anscheinend hat damit noch keiner Erfahrung, daher habe ich es jetzt ausprobiert.
Wie bei der Puderzuckermethode Bienen in einen Becher gefüllt, werden so gut 200g gewesen sein, die Hälfte Drohnen. Das dürfte das Spendervolk, eine rappelvolle Biki, nicht nennenswert schwächen.
Bienen statt mit Puderzucker mit Zuckerwasser beträufelt, Becher mit ganz kleiner Öffnung, durch die die Bienen nach und nach herauskommen konnten, in den Honigraum gestellt.
Ergebnis heute morgen: ca. 30 Drohnen noch oder wieder im Becher, die habe ich vor alten zu Hause entlassen. Keine toten Bienen irgendwo, also gab es wohl keinen Ärger. Und eine ca. doppelt so große Bienentraube um die Waben.
Ob es was nützt, werden wir sehen. Denn klar, es ist auch mit doppelter Bienenmenge noch immer nur ein kleines Grüppchen. Doch offensichtlich geschadet hat es auch keinem.
Und den Jungbienen ist es vermutlich gleich ob sie die nächsten Wochen in diesem oder jenem Volk Dienst tun.
Wenn der Ausbau weiter voran geht, mache ich das nächste Woche, mit der nächsten Kontrolle, wieder. Wenn nicht, nicht.
Was ich mich noch frage… an alle die sagen, so ein Winzling hat eh keine Chance. Wenn die Bienen einerseits in so kleinen Mini Trupps schwärmen, und das ja häufiger mal, die keine Chance haben, andererseits alle hier immer wieder betonen, dass die Bienen schon wissen, was sie tun… wie passt das zusammen?
Ist jeder Mini-Nachschwarm einfach nur ein Fehler?
