Heißes Wetter für die Bienen, Isoliermatte

Leider habe ich kein Bild - aber ich benutze eine große Keramikschale die ich etwas im Boden versenkt habe.
Gefüllt mit Lavasteinen wie man sie für einen Gasgrill nimmt (natürlich neue) :slight_smile:
Die Meisten der Damen nehmen das Wasser über die Steine auf.
Den Feldwespen ist es eher egal …

Viele Grüße

Ralf

Auch gute Idee, Danke

Das Bild ist echt schön. Vielen Dank

Moin,
Ich denke, Wasser ist wichtig, stimmt. Aber wenn man so auf die Evolution"zurückblickt" oder darauf blickt, was sich die Bienen selbst als Behausung suchen, wähl(t)en die ja eher nicht eine Kiste in der prallen Sonne, sondern eine Baumhöhle o.ä. in schattiger Umgebung.
Wasser hat denen, als es noch keine Imker gab, niemand hingestellt :wink:… Aber zu der Zeit gab es natürlich auch weniger Betonwüste und extensive Landwirtschaft.
Also, ich mache beides, schattiges Plätzchen finden oder schaffen und Wasser anbieten.

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@Linsus
da hast du wohl recht, leider hat Varroa der Evolution reingekrätscht…
und uns Bienenhalter kommt da jetzt die Rolle als Noah zu…
Und doch mögens die Bienen warm. Besonnene Baumhöhlen gibts auch, besonders
die Zeidler haben solche beschienenen Höhlen angelegt.
Du hast grundsätzlich recht, Wasser allein ist nicht alles. Aber such mal in unseren aufgeräumten Landschaften nach offenen Wasserstellen oder Baumhöhlen.

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Also ich habe vorsichtshalber mal die Isoliermatte weggenommen und zwischen Dach und Bienenkiste Luft zirkulieren lassen. Daraufhin habe ich bei heißem Wetter nicht mehr so viele Bienen fächeln sehen.
Ich habe die Kiste noch nicht geöffnet, habe gelesen, dass die Naturwaben besonders bei warmem Wetter sehr empfindlich sind, werde es aber am Freitag tun.
ich muss gestehen, dass ich davor etwas Bammel habe. Ich habe überhaupt keinerlei Angst vor den Bienen. Die sind so unglaublich friedlich. Aber was mache ich, wenn sie die Waben an das Trennschied angebaut haben?
Ich habe sie die ganze Zeit gefüttert, weil es ein Nachschwarm war und ich nicht wusste, ob sie eine ihrer unbegatteten Königinnen nach dem Hochzeitsflug zurück bekommen werden.
Ich sah jedenfalls nicht wenige Bienen mit dicken Pollenhöschen einfliegen und die Flugbewegung ist immer sehr gut (soweit ich es beurteilen kann).

Erstmal nix … erst, wenn du behandeln musst, solltest du das Trennschied rausnehmen. Das kannst du aber einfach vorsichtig mit dem Stockmeißel oder einem Brotmesser lösen, wenn sie es angebaut haben. Etwas Rauch geben, damit man nicht zu viele Bienen erwischt …
Ist aufregend beim ersten Mal aber machbar – ich kann mich gut dran erinnern :wink:

Vielen Dank für die Antwort. Wie ist es mit der Behandlung mit AS? Ich habe im Forum gelesen und die Rosi gefragt, ob und wann ich die Bienen damit behandeln soll. Als Antwort kam in diesem Jahr nicht, erst mit Oxalsäure im Nev/Dez. Was sagt ihr dazu?
Soll ich den Puderzuckertest machen?

Das steht in der Anleitung zur Bienenkiste:

" Auch junge Völker (diesjährige Schwärme) sollten behandelt werden! Das ist wichtig, damit die Bienen bei der Aufzucht der Winterbienen nicht schon von den Parasiten so sehr geschwächt sind, dass sie im Laufe des Herbstes daran sterben. Diese Behandlung dient der Entlastung . Erst im November, wenn die Bienen nicht mehr brüten, ist es möglich mit Oxalsäure das Bienenvolk komplett zu entmilben."

Und genau das würde ich Dir auch dringend empfehlen.
Viele Grüße
Norbert

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hm, auf so eine pauschale Antwort würde ich mich nicht verlassen. Deine Beraterin kennt doch dein Volk und die aktuellen Gegebenheiten überhaupt nicht. Nicht jedes Jungvolk hat ist unbelastet (das weiß ich aus eigener Erfahrung noch vom ersten Bienenjahr). Du kannst ja eine Varroakontrolle mit Puderzucker machen

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Nach dem, was ich hier schon gelesen habe, halte ich vom Puderzuckertest nicht viel, bzw. würde ich den nicht überbewerten. Wenn dabei viele Varroen rauskommen, musst du behandeln, wenn keine bei rauskommen, kann es auch sein, dass du etwas falsch gemacht hast. Und wenn du deswegen nicht behandelst, kann das übel enden … Eine Behandlung würde ich auf jeden Fall machen und die zweite vielleicht nach Puderzuckertest.

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überbewerten würde ich den Puderzucker-Test auch nicht, aber versuchen würde ich es, ggf. eben mehrmals. Ich selbst komme auch nicht so gut damit zurecht, andere aber wohl schon (liegt also vielleicht an mir). Ich muss aber sagen, dass mir mit der Schale wesentlich wohler ist, denn die arge Schüttlerei ist mir nicht ganz geheuer

Also dann mache ich den Test. Und wann würdet ihr die AS Behandlung machen? Meine Beraterin sagte im September oder Ende August.

Genau das hatte ich gelesen, bin dann aber unsicher geworden, ob ich die Bienchen nicht zu sehr schwächen würde. Und als ich dann gelesen habe, nicht jetzt behandeln … ich möchte halt das Beste für die Bienen

die Varroa-Behandlung wird direkt nach der Honigernte empfohlen (Ende Juli/Anfang August), also keinesfalls erst im September. Direkt nach der AS-Behandlung folgt ja dann die Wintereinfütterung, die wiederum bis spätestens Mitte September beendet sei sollte

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Vielen Dank für die Antwort.