Hallo , hat jemand die gedrahteten Rähmchen von Mellifera? Sind da Drahtanfang und -ende mit einem Nagel befestigt? Ich habe nämlich versucht ,meine selbst zu drahten , doch es ist fast unmöglich ohne vorbohren einen Nagel einzuschlagen ..und ich bekomme den Kopf auch nicht ganz ins Holz versenkt sodass er hervorsteht. Habe nach einer Anleitung auf YouTube probiert - das waren allerdings Weichholzrähmchen..überlege mir jetzt doch gerahmte dazuzukaufen- wäre halt nochmal eine Ausgabe und der Draht etc umsonst gekauft
Hallo @Jyoti Heike,
ich mache es so:
- Rähmchen auf der Arbeitsfläche festklemmen - oder eine geeignete Vorrichtung. Zum Drahten muss es ja sowieso fixiert sein.
- Eine Nagelhilfe alias Nagelzange alias Nagelhalter (ich habe eine, die es bei Ikea für Möbel-Rückwände dazugab, zurechtgefeilt, damit es mit den kürzeren Nägeln passt) aufsetzen und Nagel einführen
- Mit Hammer den Nagel leicht einschlagen, für den letzten oder schon vorletzten Schlag die Hilfe zur Seite nehmen.
- Den letzten dann mit Schmackes, es sollte weder Nagelkopf noch Draht vorstehen, notfalls immer wieder druff.
Wenn die handwerklichen Fertigkeiten oder der Werkzeugkasten limitiert sind und die Hilfe hier im Forum nicht ausreichend ist, ist es keine Schande vorgedrahtete Rähmchen zu kaufen.
Aber es hilft schon sehr und ist nachhaltiger, wenn man es selbst reparieren kann. Oder man hat jemanden, die jemanden kennt, der bei jemand anderem dabei schon mal über die Schulter geschaut hat.
Gut Holz ![]()
Dankeschön Linus , da werd ich mal nach einem Nagelhalter schauen
Ich kenne dieses Problem auch.
Hallo @Jyoti
Da hilft bei Hartholzseitenteilen wirklich nur vorbohren und zwar mit einem Bohrer der 0,1-0,2 mm kleiner ist und die kurzen Nägel ( 10-12 mm ) nehmen.
Gruß Jörg
Hallo Jörg @anfaengerbiene,
Danke dass Du Deine Erfahrungen mit uns teilst. Aber “hilft … nur bohren” stimmt ja nicht.
Hattest Du mein Verfahren gelesen? Das mache ich auch bei Hartholzrähmchen.
Bin gespannt, was Heike @Jyoti berichten wird.
Bitte mein Versäumnis zu entschuldigen, dass ich noch kein Foto beigefügt habe. Nach einem Umzug habe ich noch nicht wieder verdrahtet, weshalb das Teil noch ‘ganz hinten und ganz unten’ in einer Kiste ist ![]()
Aber mit entsprechender Suche im www findet man’s.
Und Ergänzung zum beschriebenen Verfahren: Latürnich muss nach Beiseitelegen der Hilfe, vor den letzten Schlägen der Draht um den Nagel herum gewickelt werden. ![]()
Hallo @Linus ,
meine Hinweise beruhen auf einigen Hundert gedrahteten Rähmchen.
Wenn das Holz zu hart ist wird vorgebohrt und der Nagel wird ( mit Hilfe einer Spitzzange fixiert damit man nicht die Finger trifft ) und dann so weit eingeschlagen daß man den Draht noch wickeln kann.
Dann noch einmal mit dem Hammer draufschlagen und fertig.
Wo ist da ein Problem ?
Ich habe mir auf der Mellifera-Seite mal die Rähmchen angesehen und leider sind die von der falschen Seite fotografiert.
Der Draht ist auf dem Rähmchen im Foto oben links und unten rechts befestigt
Gruß Jörg
Kein Problem @anfaengerbiene von meiner Seite.
Ich habe mich doch ausdrücklich bedankt, dass Du Deine Erfahrung teilst. Auch in anderen Themen habe ich von Dir viel hilfreiches gelesen ![]()
Bitte entschuldige meinen Anteil an einem möglichen Missverständnis. - Es ging mir um die Formulierung, aus der man, wenn man sensibel wäre, hätte herauslesen können, dass Du meinen Vorschlag nicht für hilfreich fandst. Bin ich aber nicht ![]()
Deswegen freue ich mich, dass wir mit vereinten Erfahrungen aus insgesamt aber-zig an verdrahteten Rähmchen der guten Heike zwei mögliche Herangehensweisen aufgezeigt haben.
Vielen Dank für den Rat ,hat mein Mann auch gemeint (aus seiner Nichtimker-handwerklichen Sicht
und mir angeboten dabei behilflich zu sein . Sind leider noch nicht dazu gekommen dies umzusetzen.. werde berichten über das Ergebnis !
Finde es echt nett dass gleich mehrere Vorschläge gemacht wurden , so hat man mehrere Möglichkeiten das Problem anzugehen.. hat bei den Pilzköpfen auch schon prima funktioniert; bin also zuversichtlich ![]()
Bei den Pilzköpfen einer bestimmten Firma breche ich die Stifte um ca 5 mm ab da mir diese schon des öfteren beim Einschlagen abgebrochen sind
Gruß Jörg
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– Original-Nachricht –
Ich kenne deine Vorgehensweise leider nicht, ist für mich aber auch kein Problem
Gruß Jörg
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– Original-Nachricht –
Naja, ich habe sie beschrieben ![]()
Für mich passt sie gut, weil sie ohne einen weiteren Arbeitsschritt (Loch bohren) auskommt (nur hämmern, Draht wickeln, weiter hämmern)
hatte den Rat befolgt die Pilzköpfe mit einem Weicholzbrett einzuschlagen ,welches nach 2,3 Schlägen eine Vertiefung bekommt in die der Kopf genau passt und diesen zum einschlagen gut fixiert..hat prima geklappt