Hallo ihr Lieben,
ich hab dieses Jahr zum ersten mal von meiner TBH (ohne Mittelwände) Scheibenhonig geschnitten und in „Plastik-Kuchen-Behältnisse“ verpackt.
Über diese Verpackung bin ich überhaupt nicht glücklich, aber ich war mir sehr unsicher ob ich eine Verpackung wählen sollte die umweltbewusster wäre, wie in Öl getränktes Papier. Bei diesem Material habe ich aber bedenken, dass sich hier Gerüche auf den Honig übertragen könnten. Hat hier jemand Erfahrung oder Überlegungen was besser als Verpackung geeignet ist?
ich hab auch jahrelang experimentiert und bin bei Lebensmittelechten Kunststoffdosen gelandet. In Honiggläser muss man so quetschen, passt nicht so viel rein und da ist mir auch zu viel Luft drin:
Ich habe mich pragmatisch für transparente PE-Döschen entschieden, in die auch Oliven, Antipasti oder ähnliches am Markt verpackt werden - der Aufwand Material zu Inhalt schien mir am günstigsten zu sein. Es passen Stücke bis ca. 200 Gramm rein. (Falls jemand Interesse hat, ich habe noch etliche am Lager, die ich wohl nicht mehr benötige.)
Ich plädiere dafür, für Wabenhonig immer einen guten Preis zu nehmen und als Vergleichsbasis den Preis für gute Pralinen anzusetzen - ich habe zuletzt aus meiner zertifizierten Demeter-Bienenhaltung € 6,–/100 Gramm gerechnet - da ist noch Luft nach oben und ich hätte mehr davon haben können. Ich habe in den letzten Jahren zwischen 35 und 50 Kg davon ernten können aus 5 bis 8 Völkern. Und es gibt dafür eine gute Nachfrage.
Viel Erfolg bei Ernte und Vermarktung und einen schönen Sommer noch.
Der Bienenfreund
WabenhonigFrühjahr0516-20200520Druck.pdf (110,9 KB)

